Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
Verein «Kirchliche Gassenarbeit Luzern» hat neue Leitung
  • Aktuell
Leitet ab Oktober den Verein «Kirchliche Gassenarbeit Luzern»: Die Chefin der Gassechuchi, Franziska Reist. (Bild: zVg)

Chefin der Gassechuchi übernimmt Verein «Kirchliche Gassenarbeit Luzern» hat neue Leitung

2 min Lesezeit 06.06.2018, 09:11 Uhr

Der Verein «Kirchliche Gassenarbeit Luzern» hat eine eine neue Geschäftsführerin. Für die Stelle ausgewählt wurde die bisherige Chefin der Luzener Gasse-Chuchi. Sie ersetzt Fridolin Wyss, der den Verein nach zehn Jahren an der Spitze verlässt.

Mit Franziska Reist (51) wird erstmals in der Geschichte des Vereins eine Frau die Geschäftsleitung übernehmen. In Luzern ist die in Bern wohnhafte Frau nicht unbekannt, da sie seit 2015 den Betrieb GasseChuchi – K+A (Kontakt- und Anlaufstelle) leitet und somit bestens mit den Akteuren der Suchthilfe in Luzern vernetzt ist.

Die Sozialarbeiterin Franziska Reist ist eine ausgewiesene Fachperson in der Suchthilfe, da sie seit über 20 Jahren in diesem Arbeitsfeld tätig ist. Bevor sie nach Luzern kam, leitete sie die Regionalstelle Oberaargau-Emmental der Stiftung Contact Netz in Langenthal mit den Angeboten Wohnbegleitung, teilbetreutes Wohnen, Jugend-, Eltern- und Suchtberatung sowie ein Substitutionsangebot.

Unterstütze Zentralplus

Unterstützung von 600 Süchtigen

Ihre berufliche Karriere als Sozialarbeiterin begann Reist in der Stationären Suchttherapie Projekt Alp mit Sitz in Münsingen. Sie ist nicht nur eine Expertin der Suchthilfe, sondern bringt breite Führungserfahrung und eine Ausbildung im NPO-Management mit. Franziska Reist folgt auf Fridolin Wyss, der sich nach 10-jähriger Tätigkeit als Geschäftsleiter einer neuen beruflichen Herausforderung stellt.

Der Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern unterstützt mit seinen 50 Mitarbeitenden über 600 sucht- und armutsbetroffene Menschen mit den Betrieben GasseChuchi – K+A, Schalter 20, Paradiesgässli, aufsuchende Sozialarbeit und Seelsorge. Ebenso sind die GasseZiitig und das Catering Mundwerk Angebote der Gassenarbeit.

Finanziert wird der Verein durch die öffentliche Hand, die Kirchen und Spendengelder.
Die zirka 1,2 Millionen Franken Spendengelder zu generieren, wird weiterhin eine Herausforderung bleiben.

 

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare