«Pro Lindenberg» will Naherholungsgebiet erhalten Verein kämpft gegen Windpark auf dem Lindenberg

1 min Lesezeit 20.08.2017, 20:26 Uhr

Auf dem Lindenberg soll ein Windpark enstehen. Schon länger formiert sich Widerstand dagegen, nun macht mit dem Verein «Pro Lindenberg» ein weiterer Gegner mobil. Gestern fand der offizielle Gründungsanlass statt.

Die Unternehmen AEW Energie AG, Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) und Genfer Stadtwerke (SIG) gründeten Ende Juni die Windpark Lindenberg AG, um das Projekt eines Windparks voranzutreiben. Geplant sind auf dem Lindenberg, im Grenzgebiet zwischen Aargau und Luzern, mindestens drei Windrad-Anlagen. Widerstand regte sich schon in Form der «Interessengemeinschaft Lindenpark-Hitzkirch» oder dem Verein «Pro Kulmerauer Allmend» (zentralplus berichtete.) Nun sind die Reihen der Gegner weiter gewachsen. Bereits Ende Juli formierte sich der Verein «Pro Lindenberg»; gestern, am 19. August 2017, beging man den offiziellen Gründungsanlass.

Bereits 108 Mitglieder

«Die erfolgreiche Lancierung unseres Vereins und die durchwegs positiven Reaktionen aus Bevölkerung, Politik und von unseren Mitgliedern bestärken uns in unserem Grundgedanken dieses einmalige Naherholungsgebiet in seiner ganzen Weitläufigkeit und Schönheit zu bewahren», gibt Präsident Heiri Knaus zu Protokoll. Per 18.08. zählte der Verein gemäss Homepage bereits 108 Mitglieder.

Die Argumentation: Im Planungskonzept der Windpark Lindenberg AG seien 3 Anlagengeplant, die gemäss Aussage auf Aargauer Seite zu stehen kämen. Dies ist zwar korrekt, aber die Anlagen würden hart an der Kantonsgrenze zum Kanton Luzern stehen.

Betroffen seien so nebst den Weilern Geltwil, Wiggwil auch die Vordere Allmend Hämikon und Müswangen. In den Gebieten befürchten die Windkraft-Gegner unter anderem eine Entwertung der Liegenschaften, die Bedrohung der Vogelpolulation und eine Verschandelung des Naherholungsgebietes.

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