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Luzerner Linke fordert: Freie Bahn für Velofahrer durch Hertensteinstrasse
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Tagsüber gilt für Velofahrer durch die Hertensteinstrasse die Einbahnsignalisation in Richtung Museumsplatz. (Bild: ida)

Einbahnregime in Frage gestellt Luzerner Linke fordert: Freie Bahn für Velofahrer durch Hertensteinstrasse

2 min Lesezeit 4 Kommentare 31.05.2020, 08:43 Uhr

Weshalb dürfen eigentlich Velofahrer nur nachts durch die Hertensteinstrasse in Richtung Altstadt fahren? Weshalb gilt tagsüber die Einbahnsignalisation? Die Stadtluzerner SP-/Juso-Fraktion und die Grünen fordern, dass der Luzerner Stadtrat das Einbahnregime für Velos durch die Hertensteinstrasse aufhebt.

In Richtung Altstadt dürfen Velofahrerinnen und Velofahrer durch die Hertensteinstrasse derzeit nur nachts fahren. Tagsüber gilt die Einbahnsignalisation in Richtung Museumsplatz. Doch wieso eigentlich? Das fragen sich die beiden Grossstadträte Mario Stübi (SP) und Martin Abele (Grüne).

Sie sind der Meinung: Es gibt viele Gründe, weswegen der Stadtrat dieses Verkehrsregime aufheben soll und auch tagsüber Velofahrer in beide Richtungen freie Bahn haben sollten. Deswegen haben die beiden letzte Woche ein Postulat eingereicht.

Hertensteinstrasse ist für Velofahrer sicherer

In diesem schreiben die beiden Grossstadträte: Wer mit dem Velo vom Löwenplatz Richtung Altstadt oder St. Karli unterwegs ist, wäre über die Hertensteinstrasse viel sicherer unterwegs. Das, weil die Route Alpenstrasse-Schweizerhofquai sehr stark von Autos und Bussen befahren wird und teilweise Velostreifenmarkierungen fehlen.

Zudem finden Stübi und Abele, dass die Hertensteinstrasse genug breit für eine «rücksichtsvolle Koexistenz von Fuss-und Veloverkehr» sei. Es funktioniere bereits heute.

Auch die vielen Fussgänger seien kein Problem, weil deswegen Velofahrer auch vorsichtiger fahren würden. Zudem finden Stübi und Abele, dass der Stadtrat mit einer generelle Freigabe für Velos in beiden Richtungen Klarheit schaffe.

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4 Kommentare
  1. Walter Albrecht, 01.06.2020, 13:22 Uhr

    Wenn man es wegen der Auto-Lobby nicht schafft, dem Velo mehr Platz auf den Strassen zu schaffen, versucht man es in den Fussgängerzonen. Was im Löwengraben, in der Pfistergasse, in der Rütligasse, in der Bahnhofstrasse, in der Kramgasse und im Grendel so täglich abgeht, soll nun
    auch in der Hertensteinstrasse erfolgen. Das werden die Fussgänger gar nicht schätzen, selbst die, welche selbst zu den respektvollen Velofahrenden zählen. Die Tempobolzer aller Generatio-nen und Geschlechter werden sich jedoch nicht belehren lassen. Und man hört und sieht sie leider nicht, wenn sie von hinten angerast kommen. Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen wurden Trottoirs eingeebnet, um Behinderten das Leben zu erleichtern. Dummerweise lädt das eine ganze Anzahl Zweiradfahrende zum sportlichen Sprinten an. Verkehrserziehung und halt leider mehr Präsenz der Polizei müssen den Vorstoss von Linksgrün ergänzen, sonst taugt er vorerst nichts.

  2. Andreas Peter, 31.05.2020, 11:24 Uhr

    @Red: Diesen Satz bitte nochmals überprüfen:
    „Weshalb dürfen eigentlich Velofahrer nur tagsüber durch die Hertensteinstrasse in Richtung Altstadt fahren?“
    Das dürf(t)en sie ja gerade nicht.

    Inhaltlich: Velofahrer kümmern sich sowieso nicht um „Schildli“. Da nehme ich mich nicht aus.
    Am besten tagsüber in beide Richtungen sperren, dann ist die Rechtslage wenigstens klar, wenn wir einen Fussgänger anfahren.

    1. Redaktion Isabelle Dahinden, 31.05.2020, 11:31 Uhr

      Besten Dank fürs aufmerksame Lesen, die Stelle wurde entsprechend angepasst. Ihnen einen schönen Sonntag. 😊 Beste Grüsse, Isabelle Dahinden

  3. Daniel Müller, 31.05.2020, 09:11 Uhr

    Und wer denkt an die Fussgänger? Die sind egal wo Freiwild und ich habe bisher nicht bemerkt, dass sich irgend ein Velofahrer an der Hertensteinstrasse oder der Altstadt an Signalisationen hält. Dafür bräuchte es mal einen Vorstoss. Verkehrskunde für Velofahrer

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