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Veganer Trend für heisse Tage
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Morgen öffnen die Rollläden: An der Moosstrasse eröffnet das Alpineum am Mittwoch die Gelateria dell'Alpi. (Bild: cha)

Alpineum-Glace in der Neustadt Veganer Trend für heisse Tage

2 min Lesezeit 5 Kommentare 02.06.2015, 14:15 Uhr

Die Alpineum-Glace ist in Luzern in aller Munde. Während bisher hauptsächlich die Altstadt versorgt wurde, eröffnet nun in der Neustadt eine neue Gelateria. Grund ist ein besonderer Trend.

Das Alpineum an der Denkmalstrasse ist nicht nur Anlaufstelle für Hipster und durstige Touristen, die soeben das Löwendenkmal abgelichtet haben. Das Kaffeehaus mit Bar ist ebenfalls bekannt für seine hausgemachte Glace.

Das Angebot an der Denkmalstrasse existiert seit einem Jahr. Und bereits jetzt wagen die Betreiber eine Expansion in die Neustadt. An der Moosstrasse, wo jahrelang ein Kiosk war, eröffnen die Betreiber nun einen weiteren Glace-Stand. Die Gelateria dell’Alpi.

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Neustadt auch mit Glace versorgen

«Unsere Gelatieri haben ihr Handwerk an der Gelato University in Bologna gelernt», erklärt Julia Furrer, Kommunikationsverantwortliche des Alpineums, auf Anfrage. «Als sie voller Elan zurück kamen, geisterte die Idee herum, dass man doch auch die Neustadt mit Glace versorgen müsste.»

Per Zufall seien sie am leerstehenden Kiosk neben dem Helvetiapärkli vorbeigelaufen. «Spontan haben wir uns dann beworben und dann die Zusage erhalten», so Furrer. Bereits ab Mittwoch wird nun auch die Neustadt mit handgemachter, und unter anderem auch veganer Glace versorgt.

«Keine Massenprodukte, sondern handgemacht und saisonal.»

Julia Furrer, Kommunikationsverantwortliche Alpineum

Ein zweites Alpineum wird es allerdings nicht. Julia Furrer präzisiert: «Die Idee ist, dass die Kunden vorbeikommen, eine Glace kaufen und dann beispielsweise im Helvetiapärkli verweilen.» Dass sie damit in Konkurrenz mit dem Helvetia treten könnten, bezweifelt die Kommunikationsverantwortliche. «Unsere Zielgruppe und Ausrichtung überschneidet sich mit jener des Helvetias nur gering.»

Glace essen mit zentral+

Welches ist Ihre Lieblings-Glace vom Alpineum? Unter allen Kommentierenden verlosen wir drei Gutscheine für ein gratis Gelato. Teilnahmeschluss ist Freitag, der 5. Juni. Der Gutschein kann sowohl an der Denkmalstrasse als auch an der Moosstrasse eingelöst werden.

Vegane Glace

Aus einem «Ausprobieren» sind nun innert kurzer Zeit zwei Gelateria-Standorte entstanden. Das Erfolgsrezept? «Wir treffen den Nerv der Zeit. Keine Massenprodukte, sondern handgemacht und saisonal. Ausserdem bieten wir auch vegane Variationen an.»

Dass die Alpineum-Glace einst auch in einer anderen Stadt verkauft werden könnte, will Furrer nicht bestreiten. «Wenn sich etwas in einer anderen Stadt ergeben würde, wären wir sicher nicht abgeneigt. Nun sind wir aber vorerst gespannt, wie es in der Neustadt ankommt. Im Alpineum an der Denkmalstrasse jedenfalls sind unsere Glaces sehr beliebt.»

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5 Kommentare
  1. Anders Artig, 09.06.2015, 12:25 Uhr

    Liebe Anou LU

    Wo du ja gerade meinen Punkt verdeutlichst.
    Wo schreibt Sie, DASS Veganismus nur dann umweltfreundlicher ist, WENN man sich ausschlieslich regional und saisonal ernährt?
    Ich habe es weder auf Antonietta oder Veganer abgesehen. Sich vegan ernähren heisst aber nicht für alle, nur – wie du das so schön nennst – naturbelassenen Lebensmittel aus der Region mit kleinem ökologischem Abdruck zu verzehren. Da Veganismus dies nicht gleichsetzt, steht mir die Aussage zu, die ökologische Schlussbilanz von veganer Ernährung versus Fleischernährung gegenzustellen.

    Auch eine Dose Erbsli und Rüebli ist vegan, wohlbemerkt.

    Ob dies dann aus Überzeugund oder gesundheitlichen Gründen geschieht, ist jedem selbst überlassen.

  2. Graziella Bättig, 09.06.2015, 10:58 Uhr

    Wo schreibt denn Antonietta, dass sie sich nicht reginonal und saisonal ernährt?

    Das funktioniert nämlich wunderbar. Es gibt vielleicht drei Wochen im Jahr wo`s echt bisschen knapp wird mit dem schweizer Gemüse. Aber sonst ist das völlig Problemlos möglich.

    Ich bin übrigens nicht Veganerin, “nur” Vegetarierin und Ernährungsberaterin.

    Der Kritikpunkt der ich an der veganen Ernährung habe ist eher das einige veganer viele industriell verarbeitete LM konsumieren. Eine vegane Wurst oder veganer Käse (aus dem Laden – selbstgemacht natürlich etwas anderes) hat nämlich absolut nichts mehr mit einem naturbelassenen LM zu tun.

    Es gibt Erkrankungen bei denen eine vegane Ernährung sinn- und wirkungsvoll ist. Aber auch da rate ich dringend von den Fleisch/Käse Ersatzprodukten ab.

  3. Anders Artig, 03.06.2015, 09:02 Uhr

    Liebe Antonietta

    Kannst du mir bitte erklären, weshalb Veganismus umweltfreundlicher sein sollte? Wie viel ökologischer ist es, Bananen aus Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, Kolumbien, Panama oder Peru zu importieren, Beeren aus Spanien oder den Niederlanden zu essen, Kartoffeln aus Israel etc zu kaufen, anstatt Fleisch vom Metzger nebenan, Käse aus der Käserei oder Milch & Eier vom Hof zu holen?
    Gut und recht, wenn du dich gerne vegan ernähren möchtest, aber deine Argumentation ist nicht stichhaltig und daher eher lächerlich.
    Umso mehr, weil sogar schweizer Gemüse, das nicht hochsaisonal ist, unter grossem energetischem Aufwand gezüchtet wird.

  4. Antonietta Tumminello, 03.06.2015, 08:24 Uhr

    Eine vegane Ernährung ist deutlich umweltfreundlicher als die übliche, fleisch- und käsebetonte Durchschnittskost: Sie verbraucht weniger Energie, Rohstoffe und Wasser, belegt weniger Landfläche und erzeugt deutlich weniger Klimagase. Aus ethischer Sicht ist die vegane Ernährung die konsequenteste Art, verantwortlich mit unserer Mitwelt umzugehen und so wenigen Mitlebewesen wie möglich durch unsere Lebensmittelauswahl zu schaden.

  5. Severin Kaufmann, 02.06.2015, 18:50 Uhr

    Schoggi 🙂