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«vbl verbendet üüs» – Erheiterung in Luzern
  • Gesellschaft
Im VBL-Bus geht’s offenbar schnell mit dem Verloben. (Bild: Screenshot)

Video und Song der Verkehrsbetriebe gehen viral «vbl verbendet üüs» – Erheiterung in Luzern

2 min Lesezeit 17.10.2018, 17:17 Uhr

Ein Video der Verkehrsbetriebe Luzern wird in den sozialen Medien, über private Nachrichten und in Chats verbreitet. Inzwischen wurde das Filmchen auch von der «Hall of Shame – die schlimmsten Videoproduktionen» aufgenommen. Nun können die VBL etwas vom Hotel Monopol lernen.

Ein junger Mann und eine junge Frau begegnen sich in einem VBL-Bus und verlieben und verloben sich. So geht die Geschichte im Video des neuen Firmensongs der Luzerner Verkehrsbetriebe. Ein Video, bei welchem VBL-Sprecher Christian Bertschi, der bald die Kommunikation der Luzerner Polizei übernehmen wird, Regie und Kamera verantwortet. Und er singt noch dazu.

Er sei zufrieden mit dem Endresultat, sagt er gegenüber der «Luzerner Zeitung». Das Lied sei als Firmensong gedacht, der die Unternehmensphilosophie und -werte abbildet. «Ein Nummer-1-Hit war nie die Absicht», schätzt er das Potenzial des Songs ein.

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In den sozialen Medien jedoch wird das Video gerade zum Hit. Kaum ein Tag online, wird das digitale Luzern überschwemmt mit dem Video und spöttischen Kommentaren dazu.

Sogar die Seite «Hall of Shame – die schlimmsten Videoproduktionen» teilt das Video mit ausdrucksstarken Hashtags.

 

Besonders Christian Bertschi bekommt sein Fett weg:

Auch im Luzerner Kulturkuchen führt das Video zu Erheiterung. Ein Booker witzelt, er wolle die Band gleich unter Vertrag nehmen und das KKL soll auch schon mal reserviert werden. «Fürs KKL zu subversiv», meint ein Berufskollege. «Eventuell etwas für den Sedel?», fragt er und erntet digitales Gelächter.

Dazwischen ein Gif, auf welchem Mariah Carey ganz berührt und langsam in die Hände klatscht.

Das Monopol war schon so weit

In den Kommentarspalten taucht in diesem Zusammenhang auch das Video des Hotel Monopol wieder auf, welches vor zwei Jahren viral ging. Besonders das Englisch der Monopol-Direktorin und die Filmqualität riefen damals viele ironische und spöttische Kommentatoren auf den Plan.

All diese Reaktionen nahm Direktorin Brigitte Heller jedoch mit Humor und machte das Beste aus der überregionalen Aufmerksamkeit (zentralplus berichtete). Medienexperte Kilian Ebert sagte damals: «Lieber dazu stehen – und wenn nicht, muss man sich vorher überlegen, was man veröffentlicht.»

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