Untersuchung gegen Gemeindepräsident von Hohenrain eröffnet
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Staatsanwaltschaft 2 in Emmenbrücke. (Bild: Staatsanwaltschaft.lu.ch)

Als Dozent soll er illegal Gelder veruntreut haben Untersuchung gegen Gemeindepräsident von Hohenrain eröffnet

1 min Lesezeit 24.06.2019, 15:05 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Emmen hat eine Untersuchung gegen den Gemeindepräsidenten von Hohenrain eingeleitet. Er war Dozent beim Berufsbildungszentrum Hohenrain und wird verdächtigt, dass er illegal Gelder veruntreut hat.

Die Staatsanwaltschaft Emmen hat eine Untersuchung gegen einen Dozenten vom Berufsbildungszentrum in Hohenrain eingeleitet. Beim Beschuldigten handelt es sich um den Gemeindepräsident von Hohenrain (zentralplus berichtete). Herbert Schmid steht unter Verdacht, dass er in seiner Funktion als Dozent Gelder veruntreut hat.

Die Verantwortlichen der Dienstelle Berufs- und Weiterbildung haben darauf verzichtet, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft einzureichen. Denn der Dozent hat den vierstelligen Betrag gemäss Kanton wieder zurückbezahlt und bedauert den Vorfall.

Ermittlung von Amtes wegen

Trotzdem ist die Sache für ihn nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Emmen prüft nun von Amtes wegen, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, wie sie am Montag mitteilt. Bis zum Abschluss der Untersuchung gilt für Schmid die Unschuldsvermutung.

Am BBZN tätig sein wird er ohnehin nur noch bis Ende Schuljahr. Seine Anstellung hat er von sich aus gekündigt. Für seine politische Tätigkeit in Hohenrain hat das Ereignis keine Folgen. Es bestehe kein weiterer Handlungsbedarf, hat der Gemeinderat letzte Woche mitgeteilt. 

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