Unsere Tipps für Hitze-Hasser und Super-Sünneler
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Die Zuger Badi Seeliken: Rund 500 Gäste täglich kamen von Juni bis August hierher zum Baden.   (Bild: Lionel Hausheer)

So kommen Sie duch den Zuger Hochsommer Unsere Tipps für Hitze-Hasser und Super-Sünneler

5 min Lesezeit 23.06.2017, 14:02 Uhr

Heiss, heiss, Baby: Eine Hitzewelle rollt über das Mittelland. Während es für einige nicht heiss genug sein kann, schwitzen die anderen jammernd vor sich hin. Wir bleiben fair und haben für beide ernste und weniger ernst gemeinte Tipps zusammengestellt, um die Hitzetage zu überstehen – oder zu geniessen.

Spätestens seit dieser Woche dürfte jedem klar sein: Der Sommer ist da – und wie. Wie so oft, wenn es ums Wetter geht, heisst es gerade: des einen Freund, des anderen Leid. Wer beispielsweise gerade die Ferien auf Balkonien geniesst, ist klar im Vorteil. Ob Ferien oder Arbeit, ob Sonnenliebhaber oder Hitzemuffel: zentralplus hat für jeden Gusto Ratschläge für die Hitzewelle. Zuerst die Tipps für jene, die im Sommer so aussehen:

1. Mittagspause in der Badi

Zugegeben, auf die Idee werden wohl einige kommen und die Badis entsprechend voll sein, wenn Sie essen wollen. Im Vordergrund steht aber nicht die Verpflegung, sondern der Sprung in den abkühlenden See. Also Bikini und Badehose mit in die Aktentasche packen und mittags kurz in den Zugersee hüpfen.

Gelegenheiten gibt’s einige: Da wären zum Beispiel das Strandbad und das Seebad Seeliken in Zug, die Hirsgarten Badi in Cham oder die Badi Trubikon in Oberwil. Wer nicht ins Büro muss, hat natürlich den Luxus, den ganzen Tag in der Badi verbringen zu können. Einziger Nachteil: Die 23 Grad Wassertemperatur sind nicht mehr so erfrischend wie noch vor ein paar Wochen.

2. Gehen Sie dem Interregio zu Stosszeiten aus dem Weg

Sie müssen von Zug in Richtung Luzern oder Zürich pendeln? Dann lohnt es sich, früher aufzustehen oder später zur Arbeit zu gehen – will man nicht schwitzend und dicht gedrängt in den Tag starten. Unbedingt vermeiden sollten Sie den Interregio um 07.29 nach Luzern und um 07.31 nach Zürich, wenn Ihnen nicht nach schwitzigem Kuscheln ist.

Dazu kommt: Garantiert funktioniert die Klimaanlage im Abteil genau an diesen Tagen nicht. Extra viel früher aus den Federn zu hüpfen, ist garantiert nicht jedermanns Sache. Aber sehen Sie es positiv: Immerhin ist es frühmorgens noch verhältnismässig kühl. Oder die Verkehrsmittel sind schon leerer, wenn Sie länger gearbeitet haben.

3. Genehmigen Sie sich ein Bierchen

Wie bitte, denken Sie? Alkohol dehydriert doch! Stimmt. Darum sollte es auch eher ein alkoholfreies sein. Dann macht sich Bier als Durstlöscher gar nicht so schlecht: Es besteht zu grossen Teilen aus Wasser und ist in der Zusammensetzung ähnlich wie ein isotonisches Sportgetränk. Es löscht also den Durst und gibt dem Körper erst noch Mineralien zurück. Es gilt: auf ein Bier! Natürlich unbedingt ein regionales.

4. Glace, Glace und nochmals Glace!

Das Beste am Sommer überhaupt: Glace schlemmen. Bei der Hitze müssen die kleinen Gaumenfreudenportionen auch so schnell genossen werden, dass sie immerhin noch etwas abzukühlen vermögen. Damit zu Rakete, Pralinato und Magnum noch etwas Abwechslung dazukommt, finden Sie in der Linkbox Tipps, wo es im Kanton Zug richtige Gelati gibt.

5. Höllgrotten

Bis und mit Wochenende sollen die Temperaturen über 30 Grad erreichen. Noch keine Pläne? Warum nicht mal wieder die Höllgrotten in Baar besuchen? Die Wanderung durch die Grotten ist immer wieder interessant. Getrost kann man auch die Kleinen mitnehmen, wenn es mal nicht die Badi sein soll. Und überhaupt: Wo kann man Hitze, stickige und schwüle Luft besser hinter sich lassen als in einer Höhle? Die Temperatur in den Grotten beträgt übrigens konstant 10 Grad. Im Sommerlook mit T-Shirt und kurzen Hosen aufzukreuzen, empfiehlt sich daher nur bedingt. Es sei denn, man wünscht sich jetzt schon das fröstlige Winterfeeling zurück.

6. Bonus-Tipp für eine Selfmade-Klimaanlage im Bett

Zu guter Letzt ein Zusatz, um das Schlafen in der Nacht zu erleichtern. Den Vorschlag lassen wir auch für Sonnenliebhaber stehen: Auch Sie können mal Abkühlung brauchen. Alles was es dazu braucht, sind ein Ventilator und ein Bettdeckenbezug:

Und hier kommen Sie nun, die weiteren Tipps für die Hitzeresistenten. Die sich bei den ersten Strahlen an die Sonne begeben und sich trotz Hitze nicht Schöneres als das hier vorstellen könnten:

7. Sonne tanken, solange sie da ist

Wer sich trotz Temperaturen über 30 Grad nach draussen wagen und die Sonne geniessen will, hat Glück: Wir waren in den letzten Wochen fleissig und haben die Hotspots in Zug inspiziert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Nachmittag auf einer Terrasse? Hier zeigen wir Ihnen Zugs lauschigste Oasen. Noch so gerne wird man Ihnen vermutlich die Plätze überlassen, die nicht von den Schirmen beschattet werden können.

In der Lounge des Hafenrestaurants lässt es sich wunderbar chillen.

In der Lounge des Hafenrestaurants lässt es sich wunderbar chillen.

(Bild: mbe)

8. Noch mehr Wärme gefällig?

Nur herumsitzen und Drinks schlürfen ist zu langweilig? Etwas Abwechslung zur Badi gefällig? Dann empfehlen wir bräteln! Auch hier haben wir eine Liste mit den Geheimtipps. Wem es immer noch nicht warm genug ist, der bekommt so noch etwas Zusatzheizung.

9. Neue Berufe entdecken

Sie finden es unfair, dass Sie im klimatisierten Büro sitzen, während andere draussen an der Sonne arbeiten können und braun werden? Vielleicht ist es Zeit für einen Berufswechsel. Wie wäre es mit einem Job auf der Baustelle? Es gäbe grad in dieser Zeit Sonne satt, und Sie könnten an neuen, wichtigen Projekten für Zug arbeiten, zum Beispiel an der Tangente.

 

Beim Werken als Bauarbeiter gibt es diese Tage bestimmt Sonne satt.

Beim Werken als Bauarbeiter gibt es diese Tage bestimmt Sonne satt.

(Bild: woz)

Weitere Alternativen gefällig? Bademeister im Strandbad Zug, zum Beispiel. Oder Werkhof-Arbeiter. Wenn Sie bei 30 Grad den ganzen Rasen bei der Villette in Cham mähen, gibt’s garantiert lang genug Sonne. Blöd nur: Sie müssten bei den meisten Berufen im Gegenzug auch mit richtig tiefen Temperaturen umgehen können.

10. Pedalofahren

Auf dem Wasser wird man schneller braun, da die Oberfläche die UV-Strahlen besser reflektiert. Aber Vorschicht: Man verbrennt sich auch schneller. Also gut eincremen und ab auf den Zugersee mit dem Pedalo. In Zug werden sie bei der Platzwehri am Unteren Landsgemeindeplatz vermietet. Falls es doch mal zu heiss werden sollte, kann man immer noch zur Fontäne auf dem See strampeln und sich kurz abkühlen lassen. Wer zu Bräunungszwecken aufs Wasser will, aber lieber paddelt statt strampelt, kann auch ein Stand-Up-Paddle-Board mieten.

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