10.01.2020, 20:58 Uhr UNO-Bericht: 700 Tote in Kongo-Kinshasa

1 min Lesezeit 10.01.2020, 20:58 Uhr

Bei Kämpfen zwischen den Volksgruppen der Hema und Lendu sind in Kongo-Kinshasa zwischen Dezember 2017 und September 2019 über 700 Menschen getötet und fast 170 weitere verletzt worden. Die meisten Opfer gehörten den Hema an, wie es in einem Bericht des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte heisst. In der nördlichen Provinz Ituri seien Dörfer niedergebrannt und Frauen vergewaltigt worden. Bei den Angriffen handle es sich womöglich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Völkermord, heisst es im Bericht weiter. In den vergangenen zwei Jahren flüchteten nach Einschätzung des UNO-Flüchtlingshilfswerks über 600’000 Menschen aus der umkämpften Provinz. (swisstxt)

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