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Uniter verlegt seinen Sitz nach Zug
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Mitglieder posieren mit der Flagge von Uniter. (Bild: Facebook)

In Deutschland ist der Verein ein «Prüffall» Uniter verlegt seinen Sitz nach Zug

2 min Lesezeit 26.02.2020, 18:09 Uhr

Der Verein stand in den Schlagzeilen, weil dessen Mitglieder rechtsextremistische Ansichten teilen sollen. Nun verlegt der Verein Uniter seinen Sitz nach Rotkreuz. Davon hat die Zuger Polizei Kenntnis.

Der Verein Uniter wurde 2016 in Stuttgart gegründet. Nun zügelt dieser seinen Vereinssitz nach Rotkreuz, wie die «taz» diese Woche berichtete.

Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Elite-Soldaten, Polizisten, Rettungskräften und Sicherheitsleuten. Wie «watson» berichtet, gehe es dem Verein laut eigenen Angaben um «die Kontaktpflege unter ehemaligen und aktiven Angehörigen von Sicherheitskräften sowie deren Weiterbildung». Gemäss Vereinssatzung sei Uniter ein «unpolitischer, unabhängiger und überkonfessioneller Zusammenschluss», der «keine radikalen oder extremistischen Tendenzen» toleriere.

In Deutschland ist Uniter ein «Prüffall»

Immer wieder geriet der Verein aber in die Schlagzeilen. Ende 2018 stand der Vorwurf im Raum, dass innerhalb des Netzwerks Personen geplant haben sollen, eine rechtsnationale Schattenarmee aufzubauen, wie die «Luzerner Zeitung» damals berichtete.

Wie der «Spiegel» am 19. Februar dieses Jahres berichtete, durchleuchte das Bundesamt für Verfassungsschutz den Verein Uniter auf «verfassungsfeindliche Tendenzen.» Der Verein sei als «Prüffall» eingestuft worden.

Zuger Polizei hat Kenntnis

Die Zuger Polizei hat Kenntnis vom Umzug von Uniter nach Zug, berichtet «watson» weiter. «Der private Verein übt keine uns bekannte Tätigkeiten aus, die uns gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu einem Handeln verpflichten», wird ein Sprecher der Polizei zitiert. Dies, weil es sich um keine Organisation handle, die in der Schweiz verboten sei.

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