Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
Und noch ein ernüchternder Auftritt des FCL
  • Aktuell
Bereits in der 3. Minute muss FCL-Goalie Marius Müller das 0:1 durch Wu Lei einstecken. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Chancenlos im Rückspiel gegen Espanyol Barcelona Und noch ein ernüchternder Auftritt des FCL

2 min Lesezeit 1 Kommentar 15.08.2019, 22:58 Uhr

Der Betriebsausflug der Luzerner zum Rückspiel in der Qualifikation zur Europa League nach Katalonien war kein Mutmacher. Nach dem 0:3 in Luzern endete auch das Auswärtsspiel mit dem gleichen Resultat.

Von allem Anfang an stand der FCL gegen den spanischen Erstligisten auf verlorenem Posten. Das Bittere dabei: Während FCL-Trainer Thomas Häberli sein nahezu bestes Aufgebot auf den Platz schickte, veränderte Espanyol seine Aufstellung gleich auf acht Positionen – zum Teil mit Spielern aus der zweiten Mannschaft.

Die Spanier liessen die Zentralschweizer zumeist wie Statisten aussehen. Mit ihrer herausragenden Passqualität verwehrten sie den Gästen jeglichen Zugriff aufs Spiel. Schon nach drei Minuten köpfelte der Chinese Wu Lei das 1:0, dann erhöhte Victor Campuzano, Stürmer des Reserveteams, mit einer Doublette bis zur 38. Minute auf 3:0.

Unterstütze Zentralplus

In allen Belangen überfordert

Und der FCL? Er knüpfte nahtlos an die mutlosen und lethargischen Auftritte der letzten Tage und Wochen an. Bezeichnend: Bis zur 68. Minute konnte sich das in allen Belangen überforderte Häberli-Team nicht einen einzigen Schuss aufs gegnerische Tor notieren lassen. «Es war ein riesiger Klasse-Unterschied», sagte der frühere FCL-Trainer Andy Egli als Experte im SRF-Studio.

Die zweite Halbzeit nutzte Espanyol zum Schaulaufen: Sie dominierten weiterhin nach Belieben, suchten einen weiteren Torerfolg aber nicht mehr mit letzter Konsequenz. Zwar hatte der FCL erstmals seit 1992 ein europäisches Duell überstanden, aber die Erfahrung gegen Espanyol war eine ernüchternde, auf die er wohl gerne verzichtet hätte.

Kommt da noch ein Lebenszeichen?

Die letzten vier Spiele auf nationaler und internationaler Ebene hat der FC Luzern allesamt verloren. Mehr noch: Er hat dabei nicht ein einziges Tor – trotz der Einladung von Espanyol-Golie Diego Lopez an Francesco Margiotta – erzielen können.

Kommt da nächstens noch ein Lebenszeichen von Häberli und seinen Mannen?

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

1 Kommentare
  1. Kaufmann, 16.08.2019, 16:26 Uhr

    Häbi macht einen guten Job, wenn man bedenkt, dass ihm mit den Abgängen von Vargas und Schneuwly wichtige Offensivspieler weggenommen wurden. Journalisten ehemalige Trainer und andere Scharfmacher wissen es im Nachineine immer besser. Häbi bleib wie Du bist und lese keine Presse. Lasst ihn in Ruhe chrampfen, wir glauben an dich!