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Und der beste Gin kommt aus …
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Barb Grossenbacher (links) und Sandra Limacher an den Feierlichkeiten in London. (Bild: zvg)

Regionales Destillat holt Award in London Und der beste Gin kommt aus …

2 min Lesezeit 21.02.2018, 15:13 Uhr

Der «Edelwhite Gin» aus dem Entlebuch ist bei den World Gin Awards 2018 als bester London Dry Gin des Landes gekürt worden. Die Macherinnen setzen ganz auf einheimische Pflanzen.

Gin ist in aller Munde, auch im Luzerner Entlebuch. Von dort kommt angeblich der beste London Dry Gin des Landes, dieser darf nur natürliche Aromastoffe enthalten. Das entscheid jedenfalls die Jury des World Gin Awards in London, der Hauptstadt des Gin. Diese hat am 15. Februar den «Edelwhite Gin» als besten seiner Kategorie ausgzeichnet.

Die Entwicklerinnen Barbara Grossenbacher und Sandra Limacher aus Hasle reisten zu den Feierlichkeiten nach London. Sie freuten sich über die Feedbacks der Bartender in den Londoner Ginbars und von Gästen. Edelwhite gebe dem Geniesser «a sense of place», also ein Gefühl für seinen Ursprung, schreiben sie in einer Mitteilung. Eine Importeurin meinte schliesslich beim Riechen: «I can smell your mountains!»

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Der Edelwhite Gin aus dem Entlebuch.

Der Edelwhite Gin aus dem Entlebuch.

(Bild: zvg)

Sie begannen mit dem Gin als Abschlussarbeit an der Weinakademie in Rust. Ihre Idee: aus traditionellen Gin Botanicals und Entlebucher Heilpanzen einen Gin kreieren. 14 der 27 Botanicals stammen aus dem Entlebuch. Im letzten Mai wurden die ersten Flaschen gebrannt und er stiess auf Anklang. Sie wollten einen Gin mit natürlichen Zutaten kreieren, der den Zeitgeist trifft.

Im vergangen November holte der «Edelwhite» bereits an der International Wine and Spirits Competition in London eine Bronze-Medaille, nun also das Krönchen. Für die World Gin Awards wurden 400 Gins aus aller Welt eingereicht. Die Destillate mussten in mehreren Runden die kritischen Nasen und Gaumen der Juroren überzeugen. Die Jury setzt sich aus Journalisten, Spirituosenhändlern und Fachexperten zusammen.

Nun warten Grossenbacher und Limacher auf den Frühling im Entlebuch: Dann zieht das Team mit den Helferinnen wieder los, um auf den Wiesen und im Wald die einheimischen Zutaten zu sammeln.

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