Fürs Mikroklima

SVP möchte «Schwammstadt» Luzern vorantreiben

Wo nicht entsiegelt werden kann, sollen sickerfähige Beläge her. (Bild: ewi)

In einem Vorstoss fordert die SVP, eine Alternative zur Entsiegelung der Stadt Luzern zu prüfen. Diese soll zu einem besseren Mikroklima beitragen.


Die Stadt Luzern verfolgt die Strategie der «Schwammstadt», heisst es im Vorstoss von Patrick Zibung im Namen der Stadtluzerner SVP-Fraktion. Bei intensiven Regenfällen soll das Wasser besser von den Böden aufgenommen werden können. So sollen vermehrt Flächen entsiegelt werden. Zum Beispiel durch die Schaffung von Grünflächen oder mit Rasengittersteinen, die bei Parkplätzen zum Einsatz kommen.

Rassengittersteine helfen, Regenwasser aufzunehmen und tragen zu einem besseren Mikroklima bei. (Bild: Adobe Stock)

So prüft die Stadt Luzern derzeit die Entsiegelung des Schweizerhof-Quais (zentralplus berichtete).

Unbestritten sei, so die SVP weiter, dass Massnahmen zur Entsiegelung nicht überall möglich seien. Die SVP-Fraktion möchte deshalb, dass vermehrt sickerfähige Beläge eingesetzt werden. Damit könne das Überschwemmungsrisiko weiter reduziert werden.

Sickerfähige Beläge könnten ohne Weiteres bei wenig stark belasteten Flächen verbaut werden. Konkret böten sich solche Beläge bei grossen Plätzen ohne Verkehrsaufkommen oder auf Gehwegen an. Also auf Flächen, wo die Belastung gering ist. Zudem könnten solche Beläge einen positiven Einfluss auf das Mikroklima haben.

Die SVP möchte, dass der Luzerner Stadtrat die Grundlage schafft, um mehr solche sickerfähige Beläge zu verbauen, und prüft, wo sie zum Einsatz kommen könnten.

Verwendete Quellen
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