Zug lehnt Anliegen ab

Keine Solaranlagen-Pflicht und kein Geld für Ladestationen

Das Strompotential von überdachten Parkplätzen ist gross. (Bild: Energie Zukunft Schweiz)

Das Kantonsparlament und die Regierung lehnen Anliegen der ALG und der SP ab. Im Kanton Zug gibt es auch in Zukunft keine Pflicht für Photovoltaik-Anlagen auf Parkplätzen sowie keine Anschubfinanzierung für Ladestationen.

Sowohl die Regierung als auch das Parlament stimmen gegen die Solaranlagen-Pflicht für Parkplätze. Laut «Pilatus Today» habe Mitte-Sprecher Roger Wiederkehr zusammenfassend gesagt: «Diese Pflicht geht uns zu weit.»

Die Regierung habe argumentiert, dass viele der verfügbaren Flächen in dicht besiedelten Gebieten liegen würden. Die Pflicht würde die Entwicklung dieser Gebiete behindern. Die Solaranlagen bedürfen zudem sehr hohe Investitionskosten. Es sei ausserdem nicht nötig, gesetzliche Bestimmungen zu ändern, da aktuell eine ähnliche Diskussion bereits auf Bundesebene geführt werde.

Keine Technologie soll spezifisch gefördert werden

Ebenfalls von der Regierung und dem Parlament abgelehnt wurde die finanzielle Förderung von Ladestationen. Die SP-Fraktion forderte in einem Vorstoss die finanzielle Unterstützung von Ladeinfrastrukturen. Weiter wollte sie eine Pflicht zur Erstellung von Parkplätzen mit Ladestationen bei Garage-Neubauten einführen.

Die Regierung vertrete laut der Zeitung die Meinung, dass keine Technologie spezifisch gefördert werden sollte. Sogar die ALG habe gegen die Idee der SP gestimmt. Die Fraktion wolle nicht, dass motorisierte Mobilität gefördert werde.

Verwendete Quellen
  • Artikel von «Pilatus Today» zu den Solaranlagen
  • Artikel von «Pilatus Today» zu den Ladestationen
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1 Kommentar
  • Profilfoto von Sepp Hodel
    Sepp Hodel, 01.03.2024, 09:01 Uhr

    Das ist wieder typisch für den im Geld schwimmenden Kanton Zug.
    Leider wenig Sensibilität und Verantwortung, wenn es um die Energie Wende geht.
    Dabei wäre die Umstellung auf E-Mobilität ein Schlüsselfaktor, weil hier 30 Prozent des Co2 Outputs entstehen.
    Aber bei SVP und FDP Mehrheiten kann man anscheinend nichts Anderes erwarten.
    Leider nicht Enkel tauglich, diese Verantwortungs Träger.

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