Geld für Umbauten

Förderprogramm Energie: Luzerner Topf wird 2024 kleiner

Der Kanton Luzern unterstützt Luzernerinnen beim Umstieg auf Heizsysteme ohne fossile Brennstofe, wie diese Erdsonde-Wärmepumpe. (Bild: Pixabay)

Um nachhaltiges Bauen anzuregen, führt der Kanton Luzern ein Förderprogramm Energie. Mit diesem hat er 2023 für mehrere Millionen Franken Tausende Projekte unterstützt. Im nächsten Jahr wird der Topf jedoch kleiner.

Die eigenen vier Wände dämmen oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen: Wer sein Haus energieeffizient baut oder umbaut, erhält dafür Fördergelder des Kantons. Mit dem Förderprogramm Energie hat der Kanton 2023 über 2300 Projekte mit über 20 Millionen Franken unterstützt, wie er am Freitag mitteilt. Der grösste Teil des Geldes stammt aus dem Gebäudeprogramm des Bundes. Damit wurden insgesamt 2035 Projekte im Umfang von 18,4 Millionen Franken unterstützt. Das Förderbudget sei nicht ganz ausgeschöpft worden.

Wie der Kanton schreibt, stehen 2024 nun weniger Fördergelder zur Verfügung. Und dies, obwohl der Topf in der Vergangenheit bereits während des Jahres ausgeschöpft worden ist (zentralplus berichtete). Der Kanton erklärt den Schritt damit, dass der Bund seinen Beitrag an die Kantone verringert. Habe er in den Vorjahren die Kantonsbeiträge jeweils verdoppelt, sei das heuer nicht mehr der Fall.

Nachfrage sei unverändert hoch

«Die reduzierten Bundesbeiträge werden sich wohl längerfristig auf das Angebot des Förderprogramms auswirken. Deshalb überprüfen wir zusammen mit der Begleitgruppe auf 2025 hin die Förderinstrumente und -sätze», wird Bau- und Umweltvorsteher Fabian Peter (FDP) zitiert. Voraussichtlich 17,5 Millionen Franken stecken 2024 im Fördertopf. Gesuche nehme die Dienststelle Umwelt und Energie ab dem 8. Januar entgegen.

Die rein kantonalen Fördermassnahmen werden derweil weitergeführt: So hat der Kanton 2023 311 Projekte für den Einbau einer E-Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 1,85 Millionen Franken unterstützt. 2024 stehe dafür eine Million Franken bereit. Weiter budgetiert der Kanton 2024 885’000 Franken Fördermittel für Bauprojekte, die treibhausgasarme Baumaterialien verwenden. Regierungsrat Fabian Peter zieht in der Mitteilung ein positives Fazit: «Die Nachfrage nach Fördergeldern im Bereich Gebäudeenergie ist unverändert hoch.»

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