Trockene Luzerner Sommer

Fliesst Wasser in Swimmingpools oder die Landwirtschaft?

Besitzerinnen von Swimmingpools dürften in Zeiten von Wasserknappheit unter Druck kommen. (Bild: Adobe Stock)

Der Kanton Luzern erarbeitet eine umfassende Strategie über die Wassernutzung und Wasserversorgung. Er reagiert damit auf den Klimawandel.

Längere Trockenperioden machten in den letzten Jahren dem Kanton Luzern – auch wenns das Wetter heuer nicht vermuten lässt – immer mehr zu schaffen. Darum erarbeitet der Kanton eine umfassende Strategie über die Wassernutzung und Wasserversorgung. Er will konkrete Ziele und Massnahmen definieren, um für die anstehenden Veränderungen der kommenden Jahrzehnte gewappnet zu sein – und sich dafür bis 2026 Zeit lassen.

Im Rahmen dieses Prozesses soll auch die Frage beantwortet werden, wer das Wasser im Kanton Luzern nutzen darf, wenn es zu knapp werden sollte, berichtet das «Regionaljournal Zentralschweiz». Wo fliesst das Wasser in besonders trockenen Sommer hin: in die Landwirtschaft – oder die Swimmingpools von Privaten?

Um künftig derartige Priorisierungen vornehmen zu können, konsultiert der Kanton Luzern betroffene Interessensgruppen. Zu ihnen gehören etwa die Wasserversorgungen, der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband oder die Gebäudeversicherung Luzern.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung des Kantons Luzern
  • Bericht im «Regionaljournal Zentralschweiz»
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