Umwelt
See-Energie, Fernwärme und Solarstrom

EWL investiert Milliarde in Kampf gegen den Klimawandel

Kampf gegen Klimawandel: EWL investiert rund 20 Millionen Franken in den Bau von Solaranlagen (Bild: Adobe Stock)

Das Unternehmen Energie Wasser Luzern investiert über eine Milliarde Franken in See-Energie und Fernwärme sowie in Fotovoltaikanlagen und intelligente Zähler. Die EWL setzt damit die Klimastrategie der Stadt um, der sie gehört.

Die EWL will den Einsatz ressourcenschonender Energien beschleunigen. «Dazu setzen wir schwerpunktmässig auf vier Bereiche: erneuerbare Wärme und Kälte, intelligente Energielösungen, Fotovoltaik und Elektromobilität», wird Patrik Rust, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in einer Medienmitteilung zitiert.

Die Abkehr von fossilen Energieträgern bis ins Jahr 2040, hat die Stadtluzerner Stimmbevölkerung Ende September beschlossen (zentralplus berichtete). EWL rechnet dafür mit Investitionen von rund einer Milliarde Franken. Eine stadtweite Übersicht für die Transformation in klimafreundliche Wärmelösungen wird mit der städtischen Energieplanung 2.0 im Frühjahr 2023 publiziert.

EWL versucht, den Klimawandel zu stoppen

Insgesamt hat EWL bereits 330 Millionen Franken in die nachhaltige Wärmeversorgung investiert. Dieser Ausbau geht weiter voran. Aktuell erschliesst das Unternehmen 3'700 Haushalte im Zentrum Luzerns mit erneuerbarer See-Energie und wird beispielsweise Netzerweiterungen in Richtung Kleinstadt, Tribschen und Würzenbach realisieren. «Die von EWL gelieferte Wärme in der Stadt Luzern wird 2040 zu 100 Prozent erneuerbar sein», so Patrik Rust.

Weiter verdichtet EWL in den nächsten Jahren die Fernwärmenetze in allen bestehenden Gebieten, um dem Klimawandel Einhalt zu bieten. Dies insbesondere in Emmen und in Littau. Dort betragen die Investitionen rund 80 beziehungsweise rund 25 Millionen Franken.

Mehr Solaranlagen für die Stadt

Zudem investiert EWL bis 2040 rund 20 Millionen Franken in die Realisierung von Solaranlagen. Die Stromproduktion dieser Solaranlagen entspricht einem Energieverbrauch von rund 5000 Haushalten.

Bis 2030 will EWL zudem 3’000 Ladestationen zur Förderung der Elektromobilität installieren. Dafür rechnet das Unternehmen mit Kosten von rund 13 Millionen Franken.

Verwendete Quellen
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