Unberührt – und bedroht

Christa Rigozzi vergibt Zuger Fluss Bestnoten

Christa Rigozzi, Präsidentin der Jury, und Alexander Grütter vom Kanton Zug bei der Übergabe der Nominationsurkunde. (Bild: zvg)

Der Verein Gewässerperle und der WWF prämieren die natürlichsten und schönsten Flüsse und Bäche der Schweiz. Christa Rigozzi ist Präsidentin der Jury – und hat auch dem Kanton Zug eine Urkunde übergeben.

Gewürdigt hat die Jury acht Schweizer Flüsse und Bäche. Sie sind unberührt und frei fliessend, sodass sie vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Und sie sind eine absolute Rarität. Nur 4 Prozent der Schweizer Flüsse und Bäche wurden weder begradigt noch kanalisiert oder durch Wehre und Staudämme zerstückelt und fragmentiert.

Luftansicht des Lorzendeltas.
Luftansicht des Lorzendeltas. (Bild: Andreas Busslinger)

Zu den acht Natürlichsten und Schönsten gehört auch die Unterer Lorze – zumindest findet das die Jury rund um Präsidentin Christa Rigozzi. Prominent verstärkt wird das Gremium durch die Zuger Kantonsrätin Julia Küng oder den ehemaligen Luzerner Fussballer Valentin Stocker.

Christa Rigozzi spricht den Gemeinden Mut zu, die ihre Gewässer so frei fliessen lassen, wie die Untere Lorze. «Macht weiter so», sagt sie – und wendet sich dabei auch an Alexander Grütter, Leiter Abteilung Wasserbau und baulicher Gewässerschutz des Kantons Zug. Diesem übergibt Rigozzi schliesslich auch eine Nominationsurkunde für die Untere Lorze.

Verwendete Quellen
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