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Twitter-User zerpflücken den Luzerner «Tatort» gnadenlos
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Wie kommt das Luzerner Ermittler-Team diesmal bei der Twitter-Community an? (Stefan Gubser als Reto Flückiger, Chantal Dubs als Deborah Hefti und Delia Mayer als Liz Ritschard). (Bild: SRF/Daniel Winkler/Montage zentralplus )

Immer wieder die schlechte Synchronisation … Twitter-User zerpflücken den Luzerner «Tatort» gnadenlos

4 min Lesezeit 16.06.2019, 22:24 Uhr

Die zweitletzte Luzerner «Tatort»-Folge ist ausgestrahlt – und auf Twitter wird abgerechnet: Natürlich wieder mit der schlechten Synchronisation, dem 80er-Mief und dem zähneputzenden Flückiger. Autsch!

Box-Bschiss, Gefängnis-Dealerei und alte Wunden: Der neuste Luzerner «Tatort» hat uns überzeugt – hier geht’s zur Kritik. In «Ausgezählt» gerät das Ermittler-Duo aneinander, während ihm die Zeit davonrennt: Eine entführte junge Boxerin droht vor ihren Augen zu verelenden.

Kampf, Reue, Erpressung, Doping, Entführung, Mord, Backflash und ein Rennen gegen die Zeit – der Fall von Reto Flückiger und Liz Ritschard bietet viel. Doch wie reagiert die kritische und berüchtigte Twitter-Gemeinde auf den zweitletzten Luzerner Fall?

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In diesem «Tatort» gab’s kein pittoreskes Touristen-Luzern, dafür viel Agglo. Dazu passt das viele Grau:


Der musste ja kommen – aus aktuellem Anlass (Hintergrund: Um das Versteck der Entführten ausfindig zu machen, drehen die Polizisten kurzfristig den Strom ab):

Ob Flückiger oder Gefängnisinsasse Küng: In diesem «Tatort» wurden Zähne geputzt:

Sind Ihnen die grauen Trainer der Häftlinge auch aufgefallen?

Geraten im Gefängnis schnell aneinander: Peter Jecklin als Heinz Oberholzer und Pit-Arne Pietz als Pius Küng, Drahtzieher eines Doping-Rings.

Geraten im Gefängnis schnell aneinander: Peter Jecklin als Heinz Oberholzer und Pit-Arne Pietz als Pius Küng, Drahtzieher eines Doping-Rings.

(Bild: SRF/Daniel Winkler)

Das ewige Thema der schlechten Synchronisation ins Hochdeutsche … Es ist zu hoffen, dass die Zürcherinnen das in Zukunft besser machen.


Wobei, da gibt’s mal seltenes Lob für die hochdeutsche Fassung:


Nicht nur die Kleider, auch der Knast selber macht Eindruck …


Die Folge kam nun nicht wirklich gut an. Autsch:


Aber hey, war wenigstens die Musik gut? Hmmm …


Auch die Presse ist nicht weniger kritisch: «Zeit online» schreibt immerhin von einem «bemerkenswerten Entführungsfall», die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» urteilt: «keine Puste mehr!» Die NZZ findet, es passe hier «nichts so recht zusammen» und der «Tages-Anzeiger» bemängelt: «Spannung und Verständlichkeit leiden.»

Immerhin etwas Ehrenrettung kommt von der Statistikfront:


Übrigens: Das «Zeit-Magazin» hat nicht ganz überraschend folgendes Zitat herausgehoben:

 

Eine Chance gib’t noch: Die letzte Luzerner «Tatort»-Folge «Der Elefant im Raum» wird voraussichtlich am 29. September gezeigt.

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