Trüber Herbst? Nicht mit diesen 15 Konzerten
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Hall, wummernde Bässe, psychedelische Sounds: Die Luzerner Dub Spencer & Trance Hill sind zurück.  (Bild: zvg)

Diese Bands darf man in Luzern nicht verpassen Trüber Herbst? Nicht mit diesen 15 Konzerten

10 min Lesezeit 01.10.2016, 16:30 Uhr

Schon gewusst? Oktober und November sind die besten Konzertmonate. In der Fülle verliert man aber leicht den Überblick, darum liefern wir Orientierungshilfe: Diese Konzerte sollte man unbedingt besuchen.

Open Airs sind ja cool, aber es waren doch alleine auf dem Platz Luzern fast etwas viele dieses Jahr. Der wahre Geniesser lauscht lieber in dunklen Clubs den Konzerten: Die Musiker sind näher, der Klang ist besser und die Atmosphäre intimer.

Was für eine Freude, wenn jeweils die Oktober- und Novemberprogramme reinflattern. Und was für eine Überforderung. Die Booker haben nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern ganze Arbeit geleistet. Oktober und November sind die Konzertmonate. Darum geben wir hier eine rein subjektive Orientierungshilfe ohne Anspruch auf Vollständigkeit – in chronologischer Reihenfolge.

Also: Ausdrucken, mit Leuchtstift markieren und an den Kühlschrank hängen. Und dann natürlich hingehen. Hier hat’s fast alles dabei: staubtrockene Singer-Songwriter-Musik, blütenprächtige Arien, stampfender Dub und blitzender Minimalismus.

1. Trampeltier of Love

Sie sind einfach saulustig! Weil das Trio eine Ballung von drei für sich alleine schon lustigen und darüber hinaus äusserst talentierten Zeitgenossen ist. Die Trampeltiere sind Matto Kämpf (Berner Autor), King Pepe (Berner Musiker) und Marc Unternährer (Luzerner Tubist, zentralplus interviewte ihn). Sie brillieren mit Humor in feinen Zwischentönen, der ins Absurde abdriftet, aber auch Platz lässt fürs Nachdenkliche. «Die drei Herren glauben an die Kraft träfer Sprüche und struber Sätze», schreiben sie.

Das Konzert am späten Sonntagnachmittag ist gleichzeitig Austrinkete in der Hofbeiz bei der Museggmauer. Denn nachher wird der Platz wieder zur Winterresidenz für andere Trampeltiere: der Hochlandrinder des dortigen Bauernhofs.

Trampeltier of Love: Sonntag, 2. Oktober, 17 Uhr, Hofbeiz Hinterhof Musegg, Eintritt: 20 Franken

2. Bernd Begemann

 

Jaja, ich geb’s zu, ich habe eine Schwäche für die Hamburger Schule. Damit ist nicht Pädagogik gemeint, sondern eine Welle guter Popmusik aus der Hansestadt. Stichworte: Blumfeld, Die Sterne oder Tocotronic. Bernd Begemann gilt als Mit-Erfinder selbiger Schule. «Eine kurze Liste mit Forderungen» heisst sein aktuelles Album, eine beachtliche Zahl von 28 Songs findet man darauf. «Eher ein vertonter Witz als ernstzunehmende Musik», schrieb Plattentests.de, das deutsche Musikportal darüber. Begemann mäandriert stilsicher zwischen Chanson, Schlager und totalem Quatsch. Und dann dieser Song: «Komm zurück, Oli Schultz», eine Aufforderung an seinen Freund, nach Hamburg zurückzukehren (Schultz lebt in Berlin). Hach!

Bernd Begemann: Mittwoch, 5. Oktober, 20 Uhr, Schüür Luzern. Support: Daniel Korber. Eintritt: 20 Franken

3. Stephen Steinbrink & Yser

 

Das Neubad hat ein prima Händchen für Musik. Zum Beispiel mit Stephen Steinbrink: Der Mann aus dem texanischen Musikmekka Austin brilliert mit gepflegter Popmusik. Sein aktuelles Album «Anagrams» ist sehr zu empfehlen und Steinbrink braucht Vergleiche mit Grössen wie Nick Drake oder Ron Sexsmith nicht zu scheuen. Und dann ist er noch so jung (Jahrgang 1988!).

Auch die zweite Band des Abends verdient Erwähnung: Yser sind aus Luzern und noch ganz frisch. Aber die Leute dahinter kennt man: Jerry Sigrist und Nick Furrer (beide Ex-Alvin Zealot) und Gregory Schärer (u.a. Joan & The Sailors oder Morlocks). Sie haben zwar mit «Piece of Me» erst einen Song veröffentlicht, doch der macht Lust auf mehr.

Stephen Steinbrink & Yser: Freitag, 7. Oktober, 21 Uhr, Neubad Luzern

4. Kassettentaufe: Rolf Laureijs und DJ 1901

Der Luzerner Rolf Laureijs veröffentlicht eine Kassette.  (Bild: zvg)

Der Luzerner Rolf Laureijs veröffentlicht eine Kassette.  (Bild: zvg)

Es soll nun ja keiner damit kommen, dass das ja gar kein Konzert sei. Es ist halt kein Konzert im herkömmlichen Sinn, aber was ist schon herkömmlich, wenn es aus dem Umfeld von Zweikommasieben kommt, dem Luzerner Kollektiv für zeitgenössische Klubkultur.

So tönt das:

Nun denn: Diese Veranstaltung sticht schon deshalb heraus, weil es eine Kassettentaufe ist. Die beiden Luzerner Rolf Laureijs (Wavering Hands) und DJ 1901 (Zweikommasieben) nahmen je 35 Minuten elektronische Musik auf. Diese erscheint nun als Audio-Kassette bei Präsens-Editionen. Nach der Kassettli-Veröffentlichung wird in der Kegelbahn gefeiert mit weiteren Bekannten: Krankenzimmer 204 tritt auf und danach gibt’s DJ-Sets von Uhuruku, Rolf Laureijs und DJ 1901. «Vier laute und/oder schnelle und/oder wilde Sets», versprechen die Veranstalter.

PE-006 Tape Release: Freitag, 7. Oktober, 23.59 Uhr, Klub Kegelbahn Luzern

5. Regula Mühlemann

Regula Mühlemann ist mir ihrer neuen CD «Mozart Arias» am Start.  (Bild: zvg/Henning Ross)

Regula Mühlemann ist mir ihrer neuen CD «Mozart Arias» am Start.  (Bild: zvg/Henning Ross)

Ist sie schon ein Weltstar? Jedenfalls hat Mühlemann kürzlich beim grossen Label Sony unterschrieben (zentralplus berichtete) – ein Ritterschlag für die 30-jährige Adligenswilerin. Die Sopranistin bezauberte schon auf grossen Bühnen dieses Kontinents: Genf, Wien, Salzburg, Berlin, Paris und Venedig. Und nun erscheint das erste Album unter neuem Label. Damit tritt sie in der heimeligen Box des Luzerner Theaters auf – und das erst noch gratis. Mühlemann gibt eine Kostprobe ihres Könnens und signiert CDs. Das Luzerner Theater war es auch, wo Mühlemann die ersten Bühnenerfahrungen sammelte, bevor sie zu ihrem Siegeszug antrat (unser 50-Fragen-Interview mit ihr).

Für das neue Album «Mozart Arias» hat Mühlemann mit dem Kammerorchester Basel unter Umberto Benedetti Michelangeli Arien aus Opern wie «Die Entführung aus dem Serail» und «Lucio Silla» sowie die Motette «Exsultate, jubilate» ausgewählt.

Regula Mühlemann: CD-Taufe «Mozart Arias», Sonntag, 9. Oktober, 15 Uhr, Box Luzerner Theater, Eintritt frei

6. Hinterwonderland

Neue Luzerner Band mit altbekannten Köpfen: Hinterwonderland.  (Bild: zvg)

Neue Luzerner Band mit altbekannten Köpfen: Hinterwonderland.  (Bild: zvg)

Auch das ist eine neue Luzerner Band mit altbekannten Köpfen: Hinterwonderland ist das Trio des Luzerner Pianisten und Komponisten Peter Estermann. An seiner Seite sind Schlagzeuger Arno Troxler und Bassist Simon Kaufmann.

Das Konzert im Neubad ist Teil einer längeren Serie: Einmal im Monat tritt das Trio auf, dabei werden die Stücke jeweils neu interpretiert, improvisiert und weiterentwickelt. Estermann hat die Stücke vor einem Jahr geschrieben – eine offene Ausgangslage, in der sich die drei Musiker vor Publikum austoben können. Das ist nicht einfach Trio-Jazz – wer die drei Musiker und ihre Projekte kennt, weiss, wie breit gefächert sie sind.

Hinterwonderland: Dienstag, 18. Oktober, 20.30 Uhr, Neubad Luzern, Eintritt frei (Kollekte)

7. Fischermanns Orchestra

Der zwölfköpfige Fischermanns Orchestra spielt sechsmal im Souterrain.  (Bild: zvg)

Der zwölfköpfige Fischermanns Orchestra spielt sechsmal im Souterrain.  (Bild: zvg)

Es soll ja Leute geben, die haben noch nie vom Souterrain gehört, obwohl es mitten in der Luzerner Neustadt liegt. Dort findet bereits die siebte Konzertsaison statt. Heuer wagt Hanspeter Meyer, der am gleichen Ort seine Neustahl-Werkstatt betreibt, etwas Neues: Das Fischermanns Orchestra spielt mit wechselnden Gästen bis im nächsten Frühling gleich sechs Konzerte.

Und es soll ja auch Leute geben, die kennen das Fischermanns Orchestra noch nicht, diese ziemlich verrückte 12-köpfige Truppe mit Trompeten, Saxofonen, Gitarren, Schlagzeug und mehr. Konzertauftakt war im September, im Oktober geht’s mit Roland Bucher (Blind Butcher) als Gast weiter. Der Schlagzeuger und Komponist Bucher experimentiert mit elektronischen Spielereien – und das könnte spannend werden, wenn Bläser und Elektro-Noise trifft. Übrigens ergeben nicht nur die Konzerte eine sechsteilige Serie, auch die sechs Plakate und Flyers – gestaltet vom Designer Matthias Hofmann – ergeben am Schluss ein sechsteiliges Gesamtbild.

Fischermanns Orchestra & Noise Table: Donnerstag, 20. Oktober, 20.30 Uhr, Souterrain (Neustahl), Eintritt frei (Kollekte). Die weiteren Termine: 17.11., 15.12., 12.1. und 11.2.

8. OM

Man sollte das Wörtchen Kult ja meiden, wenn’s geht. Aber hier – geschenkt. OM, dieses Quartett um den Luzerner Schlagzeuger Fredy Studer (hier die 50 Fragen an ihn), begeistert und beeinflusst seit 1972 die europäische Szene. Das ist die pure Lust an der Improvisation, eine vitale Energie und Jazzsound mit der Wucht von Rockmusik. 2006 haben sich OM wiedervereint. Früher spielten sie noch Kompositionen, heute ist alles improvisiert. Neben Studer sind das Urs Leimgruber (Saxofon), Christy Doran (Gitarre) und Bobby Burri (Bass).

Das Konzert ist organisiert von Boa im Exil, also Eugen Scheuch. Seit er das Programm der neuen Jazzkantine mitgestaltet, ist der dortige Keller innert Kürze wieder zur fixen Adresse für Konzertgänger geworden.

OM – öffentliche Probe und Konzert: Donnerstag, 20. Oktober, 20.30 Uhr, Jazzkantine Luzern

9. Dub Spencer & Trance Hill

 

Viel Hall, wummernde Bässe, psychedelische Sounds: Die Luzerner Truppe mit dem grossartigsten Bandnamen ever hat den Sound des Dub über die Jahre perfektioniert. Das hat sich weit herumgesprochen: Seit zehn Jahren sind Dub Spencer bei einem deutschen Label unter Vertrag. Sie spielten in ganz Europa auf den Festivalbühnen – 400 Konzerte kamen so zusammen. Ihr neues Album heisst «Deep Dive Dub»: Es dominiert nicht mehr die Leichtigkeit des Reggae, sondern tiefe, dunkle Grooves. «Hypnotisch ziehen die allesamt im Jazz ausgebildeten Musiker ihre Bahnen in einem Space-Rock-Dub-Elektronik-Gefilde», schreibt die Band.

Für das Album und das Konzert im Südpol haben die vier Instrumentalisten den Sänger Bruno Amstad an Bord geholt. Die Band besteht aus Julian Dillier (Schlagzeug, Perkussion), Marcel Stalder (Bass), Philipp Greter (Orgel, Keyboard, Melodica, Dubs) und Markus Meier (Gitarre).

Dub Spencer & Trance Hill feat. Bruno Amstad: Samstag, 29. Oktober, 21.30 Uhr, Grosse Halle Südpol Luzern. Eintritt: 22 Franken

10. Famous October

 

Irgendwie ist es um die drei Burrell-Brüder etwas still geworden. Ausser um Rene «Coal» Burrell: Er verschwand nie von der Bildfläche. Vor drei Jahren hatte sein neues Duo Famous October Premiere, aber was heisst hier schon Duo: Famous October sind er und seine Frau Sarah Bowman, eine Amerikanerin. Die beiden tourten gemeinsam durch die Gegend, organisierten Wohnzimmerkonzerte in Stans und diesen Sommer spielten die frischgebackenen Eltern mit Gitarre und Cello und mitsamt Kind in 30 Städten in den Staaten. Jetzt folgt ihr Debütalbum «One Day Baby». Es ist Musik, die tief in der Americana-Tradition fusst. Ihre Songs sind Geschichten der jungen Familie und ihrem Baby, «eine musikalische Reise von Woodstock nach Stans», schreiben sie.

Famous October – Plattentaufe: Samstag, 29. Oktober, 20 Uhr, Kleintheater Luzern. Eintritt: 25 Franken

11. Aufs Land!

 

Am 29. Oktober hat man die Qual der Wahl. Falls Sie sich nicht zwischen Famous October und Dub Spencer entscheiden können (3-fach-Geburtstagssause im Treibhaus wär sogar auch noch), dann fliehen Sie doch aufs Land. Dort finden die 9. kantonalen Tage der Kulturlandschaft statt, mit einigen empfehlenswerten Konzerten in den Lokalen der Dörfer: Es spielt zum Beispiel Vera Kaa in Reiden, der Luzerner Henrik Belden, der bald mit neuem Album am Start ist in Sursee oder El Ritschi in Ettiswil. Aber auch nach dem 29. geht’s noch weiter – etwa am 5. November mit Konzerten von Heinz de Specht (Aula Felsenegg Sempach) oder von der Bündnerin Ursina (Im Schtei Sempach).

9. Tage der Kulturlandschaft: 29. Oktober bis 5. November, hier geht’s zum ganzen Programm

12. The Album Leaf & Will Samson

 

Nochmals Jazzkantine, weil nochmals Boa im Exil: Um The Album Leaf kommen wir an dieser Stelle nicht herum. Seit bald 20 Jahren veröffentlicht der Amerikaner Jimmy LaValle mit seiner Band The Album Leaf Alben in unregelmässigen Abständen (ok, er liess sich oft recht lange Zeit). Das neuste Werk «Between Waves» ist diesen August erschienen, und wieder ist es Musik zwischen Post-Rock, Experimental, Indie und Elektronik. Beruhigend, sphärisch, ja hypnotisch mutet das an – aber nie langweilig. Das Herbstkonzert schlechthin. Ebenfalls auf der Bühne: der Engländer Will Samson, den es noch zu entdecken gilt.

The Album Leaf, Will Samson: Montag, 31. Oktober, 20 Uhr, Jazzkantine Luzern

13. Goose

 

Die Belgier Goose bringen gediegenen Elektrosound auf die Bühne. Die vier Mannen wissen, wie man das Konzert zur Party macht: mit richtig viel Synthesizern, Rockanleihen im Gesang und Beats, die gehörig Dampf machen. Das gefällt den 80ies-Kids (Fans von Depeche Mode und New Order), das gefällt jenen, die in den 90ern zu The Chemical Brothers tanzten, und das gefällt auch jenen, die auf den Sound von Daft Punk abfahren. Im April ist ihr neues Album «What You Need» erschienen.

Goose: Freitag, 4. November, 21.30 Uhr, Schüür Luzern, Support: Kytes (D). Eintritt: 25 Franken

14. Tortoise

 

Tortoise aus Chicago spielten den Instrumentalsound seit den 90ern auf ein neues Level. Sie prägten das Genre Post-Rock, das in jüngster Zeit etwas in Vergessenheit geriet, massgeblich mit. Sie waren eine der ersten amerikanischen Indie-Bands, die sich bei Jazz, Dub und elektronischer Musik bedienten. Lange hatte sich die Band rar gemacht, jahrelang hörte man von ihnen nichts mehr. Bis das Quintett Anfang 2016 ein neues Album veröffentlichte: «The Catastrophist». Da ist auf zwei Stücken sogar ein Gastsänger zu hören, aber der ungemein einnehmende, warme und vor Ideen strotzende Sound ist geblieben. Sollte man live gesehen haben.

Tortoise: Donnerstag, 10. November, 21 Uhr, Südpol Luzern. Eintritt: 39 Franken

15. Jimmy Eat World

 

Es könnte ja noch der Verdacht aufkommen, hier würden nur komplizierte, verspielte und introvertierte Bands zum Zug kommen. Aber hallo: Jimmy Eat World! Diese schmissigen Rockhymnen mit den grossen Melodien – ihr Album «Bleed American» von 2001 ist immer noch unerreicht, wenn’s um melodiöse Popsongs mit gehörig Saft und rohem Gitarrenunterbau geht. Das knallt, das treibt und das macht Spass. Die Jimmys aus Arizona treten nach 20 Jahren immer noch in Originalbesetzung auf und es soll ein neues Album folgen. In der Schüür spielen sie ihr aktuell einziges Schweizer Konzert.

Jimmy Eat World: Sonntag, 13. November, 20 Uhr, Schüür Luzern. Eintritt: 38 Franken

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