Trotz kritischer Lage: So will der Bundesrat lockern
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Auch Kinos sollen eingeschränkt öffnen dürfen ab 22. März. (Bild: pbu)

Restauraunt-Terrassen bleiben Thema Trotz kritischer Lage: So will der Bundesrat lockern

2 min Lesezeit 12.03.2021, 14:52 Uhr

Vor rund drei Wochen hat der Bundesrat angekündigt, Öffnungsschritte zu diskutieren. Obwohl die Zahlen nicht unbedingt dafür sprechen, drängen die Kantone auf rasche Lockerungen.

Schweizweit steigen die Corona-Fallzahlen auf tiefem Niveau. In Luzern zeigt die Corona-Ampel weiterhin «Phase rot» (zentralplus berichtete). Auch in Zug stuft der Kantonsarzt die Situation angesichts steigender Fallzahlen als «kritisch» ein. Nichtsdestotrotz pochen die Zentralschweizer Finanzdirektoren auf ein rasches Ende des Lockdowns (zentralplus berichtete).

Vor diesem Hintergrund wird die kommende Woche äusserst spannend: Der Bundesrat hat die Beratung über weitere Öffnungsschritte auf Drängen der Kantone vorgezogen. Bis am 19. März will er sich die Meinung der Regierungen zu folgenden Vorschlägen anhören:

  • Restaurant-Terrassen sollen am 22. März öffnen dürfen.
  • Kultur- und Sportveranstaltungen mit Publikum sollen ab dann draussen mit 150 Personen, drinnen mit 50 Personen möglich sein. Discos und Tanzlokale bleiben aber geschlossen.
  • Kinos sollen öffnen und bis zu einem Drittel gefüllt werden dürfen. Es gilt Sitz- und Maskenpflicht.
  • Bei Treffen zu Hause können sich wieder bis zu 10 Personen treffen
  • Sportliche kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen sollen wieder möglich sein. Kontaktsport in Innenräumen bleibt vorerst verboten.

Bundesrat Alain Berset (SP) betonte am Freitag, dass es sich dabei noch nicht um Entscheidungen handle. Zudem würden Lockerungen auch nicht automatisch erfolgen, sondern immer angesichts der aktuellen Entwicklungen. Berset sagte auch: «Es ist kein idealer Zeitpunkt für Lockerungen. Wir müssen uns auf eine dritte Welle einstellen.»

Definitiv beschlossen hat der Bundesrat hingegen, dass der Bund sämtliche Kosten für Schnelltests übernimmt. Auch die Maturitäts- und Lehrabschlussprüfungen werden 2021 definitiv stattfinden.

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