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Trifft der Sparhammer Bildungseinrichtungen?

1 min Lesezeit 20.11.2015, 12:38 Uhr

Gleich vier Schulen werden im Kanton Zug in Frage gestellt. Eine kantonsrätliche Kommission will das Sparpotential in der Bildung ausloten. Hat Zug etwa den Luzernern abgeschaut?

Das Landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum im Schluechthof, die Fachmittelschule, die Wirtschaftsmittelschule und die Päd­agogische Hochschule könnten aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Darüber, ob dies umsetzbar ist, soll nun die Zuger Regierung befinden. Der Auftrag der erweiterten Staatswirtschaftskommission (stawiko) lautet: «kritisch prüfen, ob sich der Kanton die verschiedenen Bildungseinrichtungen auch in Zukunft noch leisten will und kann». Dies steht im Bericht der Stawiko zum Budget und zum Finanzplan.

Wie die Kommission in ihren Ausführungen erklärt, könne bei der Fachmittelschule «ein rechnerisches Einsparungspotenzial von 2,4 Millionen Franken pro Jahr» ausgemacht werden. Derzeit kostet die Schule den Kanton jährlich 5,5 Millionen Franken. Würde man die etwa 190 Zuger Schüler für die gleiche Ausbildung in einen anderen Kanton schicken, könnten die Kosten des Kantons Zug auf 3,1 Millionen Franken gesenkt werden. Auch beim Schluechthof ortet die Stawiko Sparpotential von rund einer Million Franken.

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