Politik

Sind die Richtlinien diskriminierend?
Triage wegen Corona: Ungeimpfte haben schlechtere Karten

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Die Arbeitsbelastung in den Spitälern ist hoch, nicht nur wegen Corona.
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Sind alle Betten auf der Intensivstation belegt, kommt es zur Triage. (Bild: zvg)

In Luzerner Spitälern kommen die Intensivstationen an den Anschlag. Eine Triage zwischen schwerkranken Patienten ist die Konsequenz. Die Triage-Kriterien werfen jedoch Fragen auf: Sind sie tolerant gegenüber Ungeimpften, aber diskriminierend gegenüber Menschen mit einer Behinderung? zentralplus hat nachgefragt.

Das Wort Triage ist derzeit in aller Munde, insbesondere im Kanton Luzern. An einer medienwirksamen Pressekonferenz letzte Woche kündigte der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf an, dass es wohl bald zur Triage auf Luzerner Intensivpflegestationen kommt (zentralplus berichtete). In diesem Fall erhält nicht mehr jede Patientin eine intensivmedizinische Pflege – obwohl sie dies braucht, um zu überleben.

Ein äusserst unschönes, aber absehbares Szenario, wie Graf an der Pressekonferenz erklärte. Für eine Triage gelten die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW). Der oberste Grundsatz ist, so viele Leben wie möglich zu retten. Die Überlebenschancen eines Patienten spielen also eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ist auch der erwartete Aufwand, den ein Patient auf der Intensivstation beansprucht, relevant für den Triage-Entscheid (zentralplus berichtete).

Diese Kriterien werfen jedoch die Frage auf: Sind sie tolerant gegenüber Ungeimpften, aber diskriminierend gegenüber Menschen mit einer Behinderung?

FDP-Präsident und Oncosuisse fordern neue Kriterien

Von verschiedenen Seiten wurde im Dezember gefordert, dass der Impfstatus auch ein Triage-Kriterium sein sollte. So sagte beispielsweise der Präsident der FDP-Schweiz Thierry Burkart gegenüber dem «Blick»: «Sind die Intensivstationen voll, müssen Ungeimpfte hinten anstehen.»

Auch die Krebsorganisation Oncosuisse forderte in einem offenen Brief an die SAMW, dass sie die Triage-Richtlinien bezüglich des Impfstatus überdenken soll. Die aktuellen Richtlinien förderten die Impfbereitschaft der Bevölkerung nicht, argumentiert die Organisation.

«Ungeimpfte Covid-Kranke mit schwersten Verläufen haben schlechte Chancen auf eine intensivmedizinische Betreuung.»

Stellungnahme SAMW zur Forderung von Oncosuisse

Ärzte, Juristinnen sowie Ethiker wollen von diesen Forderungen jedoch nichts wissen (zentralplus berichtete). Sie sind sich einig, dass der Impfstatus einer Person kein Triage-Kriterium sein darf. So schreibt die SAMW in ihrer Stellungnahme auf den offenen Brief von Oncosuisse: «Das Recht auf medizinische Versorgung ist ein Grundrecht. Man kann dieses Grundrecht nicht verlieren, auch nicht durch wissentlich riskantes Verhalten.» Sie lehne die Forderung von Oncosuisse daher «entschieden» ab.

Impfstatus ist kein Kriterium, aber …

Die SAMW fügt jedoch an, dass der Impfstatus als medizinisches Kriterium «sehr wohl eine Rolle» bei der Triage spiele: Dies im Zusammenhang mit dem zu erwartenden medizinischen Aufwand, den eine Patientin verursacht. Die Betreuung eines Covid-Patienten mit einem schweren Verlauf ist sehr aufwendig. Schätzungsweise rund acht bis zehn Mal höher als die eines Patienten nach einer Herzoperation, wie Prof. Dr. med. Christoph Henzen vom Luzerner Kantonsspital vorrechnet (zentralplus berichtete).

Die SAMW folgert daher: «Wer nicht geimpft ist, hat das höhere Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs. Ungeimpfte Covid-Kranke mit schwersten Verläufen haben unter diesem Aspekt schlechte Chancen auf eine intensivmedizinische Behandlung.»

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Diskriminiert die Triage behinderte Menschen?

Dass der Aufwand bei der Betreuung berücksichtigt wird, benachteiligt jedoch nicht nur ungeimpfte Menschen, sondern auch Menschen mit einer Behinderung. Ihre Pflege ist sehr ressourcenintensiv und die meisten von ihnen sind in irgendeiner Form auf externe Hilfe angewiesen.

Die Abhängigkeit von externer Hilfe ist in den SAMW-Richtlinien jedoch ein entscheidendes Kriterium bei einem Triage-Entscheid. Wer stark von externer Hilfe abhängig ist, hat bei der Triage schlechte Karten. Aus diesem Grund haben Behindertenorganisationen bereits während der zweiten Corona-Welle Druck auf die SAMW gemacht, damit diese die Richtlinien anpasst.

Mit Erfolg: Seit rund einem Jahr sind Personen mit einer Behinderung von besagtem Abhängigkeits-Kriterium ausgenommen. Darüber ist Michael Ledergerber erleichtert. Er ist Luzerner SP-Kantonsrat und Geschäftsleiter der Behindertenorganisation Procap Luzern: «Bei Procap freuen wir uns natürlich, dass die SAMW auf die Kritik der Behindertenverbände eingegangen ist», sagt er auf Anfrage.

Michael Ledergerber ist SP-Kantonsrat und Geschäftsleiter der Behindertenorganisation Procap Luzern.

Für Ledergerber ist das nicht nur in seiner Funktion als Geschäftsleiter von Procap Luzern wichtig, sondern auch als Vater. Er hat nämlich selber zwei Töchter mit einer schweren Behinderung. Ursprünglich hatte er sich zwar gar nie überlegt, dass seine Töchter auf der Intensivstation keinen Platz erhalten könnten. Nun, da Teile der SAMW-Richtlinien für Menschen mit einer Behinderung nicht mehr gelten, sagt er aber: «Als Vater spüre ich eine gewisse Erleichterung.»

«Die SAMW-Richtlinien sind nicht verbindlich. Das ist etwas ganz anderes als eine gesetzliche Grundlage.»

Michael Ledergerber, Geschäftsleiter Procap Luzern

Richtlinien sind keine Gesetze

Ledergerber fügt aber sogleich an: «Die SAMW-Richtlinien sind nicht verbindlich. Es sind Empfehlungen, die als Grundlage dienen. Das ist etwas ganz anderes als eine gesetzliche Grundlage.» Darum fordert er, dass der Gesetzgeber in diese Diskussion eingreift und eine verbindliche Rechtsgrundlage schafft. «Diese gäbe uns eine gewisse Sicherheit, dass Menschen mit einer Behinderung bei Triage-Entscheiden nicht diskriminiert werden.»

Vorbildfunktion in dieser Diskussion hat Deutschland. Dort haben neun Menschen mit einer Behinderung beim Bundesverfassungsgericht geklagt, dass sie bei einem Triage-Entscheid womöglich diskriminiert würden. Das Gericht hat ihnen im Dezember recht gegeben. Die aktuelle Rechtsgrundlage zur Triage sei rechtswidrig. Darum fordert das Gericht vom Gesetzgeber eine «unverzügliche» Anpassung der Rechtsgrundlage, wie die «Tagesschau» berichtet.

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40 Kommentare
  1. Remo, 05.01.2022, 09:49 Uhr

    Die aktuellen Zahlen sind auf lustat.ch verfügbar.
    Gut: 6 von 39 IPS Betten sind frei
    Nach wie vor ist der allergrösste Teil der hospitalisierten Covid Patienten ungeimpft.

    Hospitalisationen
    Anzahl Personen
    Hospitalisiert Covid-19 gesamt 65
    vollständig geimpft, nicht immunsupprimiert 7
    vollständig geimpft, immunsupprimiert 2
    nicht geimpft 56

    Auslastung Intensivpflegebetten
    Anzahl
    Zertifiziert betriebene gesamt 39
    Belegt durch Covid-19-Patient/innen 13
    vollständig geimpft, nicht immunsupprimiert 2
    vollständig geimpft, immunsupprimiert 0
    nicht geimpft 11
    Belegt durch nicht Covid-19-Patient/innen 20
    freie Intensivpflegebetten 6

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    1. Roli Greter, 05.01.2022, 12:47 Uhr

      Zitat: «Nach wie vor ist der allergrösste Teil der hospitalisierten Covid Patienten ungeimpft.»

      Ehm…. lesen Sie Ihren eigenen Kommentar zu Ende, dann finden Sie den Fehler.

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      1. Remo, 05.01.2022, 20:24 Uhr

        Nicht wirklich. Muss es für Sie noch extra herausheben oder können Sie die Tabelle auf Lustat selber interpretieren? So schwierig ist das nicht.

        Hospitalisiert Covid-19 gesamt 65 = 65 Personen sind insgesamt hospitalisiert
        nicht geimpft 56 = davon sind 56 NICHT GEIMPFT.

        IPS Betten
        Zertifiziert betriebene gesamt 39
        Belegt durch Covid-19-Patient/innen 13
        nicht geimpft 11 = Nur 2 sind geimpft und 11 sind nicht geimpft.

        Also wo bitte ist denn nun mein Fehler oder was wollen Sie mir eigentlich sagen? Es wird langsam aber sicher mühsam.

        Nach wie vor ist der allergrösste Teil der hospitalisierten Covid Patienten ungeimpft! Ich wiederhole es gerne nochmal extra für Sie. Sind Sie so ignorant oder tun Sie nur so?

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  2. Greta Thunberg, 04.01.2022, 18:32 Uhr

    Jetzt hab ich genug von der Covid Diskussion, und wünsche mir Greta Thunberg zurück, die hat auch genervt aber war wenigstens noch schön.

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  3. Roli Greter, 04.01.2022, 16:27 Uhr

    Dem aktuellen Wochenbericht des Robert Koch Institutes (RKI) ist Folgendes zu entnehmen:

    „Zu den im Meldesystem vorliegenden Omikron-Fällen sind zum Teil Zusatzinformationen bekannt. Für 6.788 Fälle wurden Angaben zu den Symptomen übermittelt, es wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben. …. 124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert. …. 186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben.“

    Soviel zum Thema Triage…

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    1. Alois Iten, 04.01.2022, 16:43 Uhr

      Was bringt diese willkürliche Zusammenstellung von Ihnen genehm erscheinenden Zahlen und bewusstes Weglassen von zu Ihrem Framing nicht passenden Fakten? Und vor allem, was hat dies mit Triage zu tun? Sie können ja gerne nach Deutschland ins Spital, wenn Sie hier keinen Platz mehr finden. In Zug beispielsweise sind 6 von 8 IPS-Betten belegt, alle mit Ungeimpften.

      Was in diesem Wochenebericht beispielsweise auch noch steht: «Es wird insbesondere den noch nicht grundimmunisierten Personen dringend empfohlen, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen und hierbei auf einen vollständigen Impfschutz zu achten.»

      5 👍 Gefällt mir 0 👏 Applaus 0 🤔 Nachdenklich 2 👎 Daumen runter
    2. Michel von der Schwand, 05.01.2022, 09:30 Uhr

      Scheinbar ein Dr. Heisler-Jünger.

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  4. Maya Gander, 04.01.2022, 12:44 Uhr

    Ja und wie ist es dann bei risikoreichen Sportarten, bei ungesundem Lebenswandel usw. da spricht auch niemand von einer Triage ???
    Sind wir so hochintelligenten Menschen nun zu so einer Frage gekommen ?
    Wie können wir dies mit unserer Moral und Ethik zulassen ?

    Wie viel Geld bekomme ich vom Staat ?
    Ich habe mich nun schon den zweiten Winter ins Ausland abgesetzt um diesem Risiko aus dem Weg zu gehen………..

    Also Fragen über Fragen

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    1. Remo, 04.01.2022, 14:10 Uhr

      Risikosportler, Adipositas Patienten und Raucher füllen nicht unsere Intensivstationen.

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      1. Roli Greter, 04.01.2022, 14:38 Uhr

        Das tun Ungeimpfte auch nicht, man beachte die Zahlen in Relation zu vergangenen Jahren statt immer wieder die gleichen Sätze zu wiederholen.

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      2. Remo, 04.01.2022, 15:57 Uhr

        Doch! Aktuell sind 8 von 9 Covid IPS Patienten im Kanton Luzern ungeimpft. Die anderen sind normale IPS Patienten, die es nun mal auch gibt. Es müssen jetzt schon gewisse Operationen verschoben werden weil nicht genügend IPS Plätze zur verfügung stehen.
        Also lassen Sie sich endlich impfen! Die Gesellschaft dankt es. Alles andere ist asozial. Ich kann und will das nicht netter ausdrücken.
        Ich habe das Geschwurbel von Impfverweigerern sowas von satt!

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      3. Roli Greter, 04.01.2022, 23:09 Uhr

        Ach Remo, ich bin doch bestens geschützt. Wer schützt mich vor der Willkür Ihresgleichen? Wenigstens zeigen Sie der «Gesellschaft» Ihr wahres Gesicht. Kommen Sie doch mal auf einen Kaffee vorbei, ich denke Sie sind sonst sicher nett.

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    2. Remo, 05.01.2022, 07:32 Uhr

      @Roli Greter Sie müssen Naturheilpraktiker oder Homöopath sein. Stimmts? Danke für die nette Einladung. Aber ich glaube nicht, dass das etwas bringt. Rein Zeitverschwendung.
      Mein wahres Gesicht? Ja kein Problem. Ich stehe dazu.

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      1. Roli Greter, 05.01.2022, 09:07 Uhr

        Muss Sie leider enttäuschen Remo, bin beides nicht und wähle (Achtung Trommelwirbel) mehrheitlich SP. Ich wünsche Ihnen alles Gute, allem voran Gelassenheit und ein glückliches Herz 🍀

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  5. Lang Urs, 04.01.2022, 09:11 Uhr

    Aktuell sind im Kanton Luzern die Intensivstation zu 63% ausgelastet.
    Quelle BAG

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    1. mvonrotz, 04.01.2022, 10:29 Uhr

      Diese Zahl ist nicht korrekt – per 28.12.21 waren im Kanton Luzern 36 von 39 zertifizierten IPS Betten belegt. Dies ist eine Auslastung von etwas über 92% – Quelle lustat (Statistik Luzern). Was das BAG da rapportiert ist nicht nachvollziebar!

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    2. Redaktion Redaktion zentralplus, 04.01.2022, 11:00 Uhr

      Tatsächlich meldet das BAG per 2. Januar für Luzern eine Auslastung der 44 gemeldeten Betten auf der IPS von 63,3 Prozent:
      9 Betten mit Covid-19-Patienten belegt
      19 Betten non-Covid-19
      16 Betten frei

      In Zug sind 2 Betten frei, die 6 belegten Betten sind alle durch Covid-Patienten belegt.

      Schweizweit sind 25.9% der IPS-Betten frei, also 221. Die belegten Betten teilen sich Covid- und non-Covid 19-Patienten.

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      1. Andreas Peter, 04.01.2022, 11:16 Uhr

        Eine sehr aktuelle Quelle ist ICU-Monitoring.
        Danach waren gestern im Kt. Luzern 33 von 56 Intensivbetten belegt.
        Das wäre nicht einmal mehr eine Auslastung von 60%, also bewegen sich die Spitäler bereits im wirtschaftlich unrentablen Bereich.
        Meines Wissens, fährt man bei dieser schlechten Auslastung normalerweise den Service etwas herunter.

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      2. Redaktion Redaktion zentralplus, 04.01.2022, 12:58 Uhr

        Danke für den Hinweis. Gemäss dieser Plattform verfügt der Kanton Luzern derzeit über 44 Intensivpflege-Betten, von denen derzeit 33, Ende Woche dann aber 35 Betten belegt sein sollen. Wir können die Daten dieser von einer Privatperson betriebenen Plattform nicht einschätzen.

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      3. Andreas Peter, 04.01.2022, 13:20 Uhr

        @Redaktion: Sie haben recht, dass 44 die Zahl der momentan «im Dienst stehenden» IPS ist. 55 ist die Zahl der zertifizierten IPS.
        Welche Zahl hier relevant ist bzw. als «100%» genommen werden sollte, kann ich nicht beurteilen. Ich gehe davon aus, dass die Anzahl der zertifizierten IPS in nützlicher Frist aktiviert werden könnte, aber das kann man wahrscheinlich nur als Insider genauer sagen.
        Und «von einer Privatperson betriebenen Plattform » ist etwas ungenau.
        Es steht die «Health Geography and Policy Group» der ETH Zürich dahinter und die Daten stammen vom «Information and Operations System» (IOS).
        Danke.

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      4. Remo, 04.01.2022, 14:02 Uhr

        Relevant ist die Statistik von Lustat. Was das BAG oder ICU Monitoring schwurbeln interessiert keinen.
        Im Kanton Luzern gibt es aktuell 39 zertifizierte IPS Betten, davon sind 36 belegt. Es sind nur noch 3 frei. 9 Covid und 27 Non Covid Patienten.

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      5. Remo, 04.01.2022, 14:12 Uhr

        @Andreas Peter es sind weder 44 noch 55, sondern 39 (!) zertifizierte IPS Betten. Wenn das Personal fehlt werden Betten reduziert.

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      6. Remo, 04.01.2022, 14:52 Uhr

        Hier der Link zu Lustat:
        Bitte lesen bevor man wieder Daumen runter macht. Ich mache die Statistiken nicht. Es scheint aber, dass manche Leute Probleme mit Tatsachen haben.

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      7. Redaktion Redaktion zentralplus, 04.01.2022, 15:11 Uhr

        Wir bitten, keine Links auf externe Seiten zu posten, da diese bspw. in der App nicht funktionieren.

        0 👍 Gefällt mir 0 👏 Applaus 0 🤔 Nachdenklich 0 👎 Daumen runter
      8. Remo, 04.01.2022, 16:00 Uhr

        Sorry. Ist dann aber missverständlich mein Beitrag. Google hilft zwar aber das machen evtl. nicht alle (nach Lustat googeln)

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      9. Andreas Peter, 04.01.2022, 17:53 Uhr

        @Remo: Bei Ihnen ist einfach immer die Quelle die glaubhafteste, welche das grösste Panikpotenzial hat?
        Dann «schwurbelt» bei Ihnen auch schon mal das BAG, welches andernorts die reine Wahrheit verkündet, wenn es ihnen in ihr Narrativ passt?
        Was ist bloss mit Ihnen los? Warum sind Sie so verbissen und so schräg drauf?

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      10. Remo, 04.01.2022, 20:32 Uhr

        @Andreas Peter Nein aber für die Belegung der Luzerner IPS Betten nehme ich die Statistik des Kantons LUZERN! Nicht so schwierig zu begreifen oder? Bis die Fax im BAG ausgelesen und in die Statistik eingeflossen sind, kann es noch dauern.
        Ich bin nicht schräg drauf, sondern stinksauer!

        Impfverweigerer verbreiten Lügen
        Impfverweigerer verharmlosen das Virus
        Impfverweigerer nehmen anderen Patienten die IPS Plätze weg (Video vom 20.12.2021 vom KS Baden angucken)
        Impfverweigerer verbreiten idiotische Verschwörungstheorien und Fakenews
        Impfverweigerer und Massnahmenkritiker rennen dubiosen Sektenpredigern hintennach
        Impfverweigerer sind asoziale Egoisten ohne Respekt für die Gesellschaft

        Was stimmt mit den Impfverweigerern nicht? Sind die alle verstrahlt?

        Im übrigen sind die zum Glück hier in der Minderzahl und bei manchen habe ich den Eindruck, dass hinter verschiedenen Namen ein und dieselbe Person steckt.

        Ich hoffe, dass Omikron das Werk vollendet und am Ende des Winters alle geimpft, genesen oder gestorben sind und endlich Ruhe im Karton ist. Die Chancen sind gross. Omikron verbreitet sich sehr rasant.

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      11. Stefan P., 04.01.2022, 22:21 Uhr

        @Remo: Glaube nicht, dass die Impfgegner verstrahlt sind. Davor schützen doch die Aluhüte 🙂

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  6. Stefan Ernst, 04.01.2022, 09:03 Uhr

    Zum Glück ist dieses Theoretiker-Theater dank Omikron bald vorbei

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    1. Remo, 04.01.2022, 20:32 Uhr

      Ja das hoffe ich auch. Omikron wird das Werk vollenden.

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  7. Benjamin Kuster, 04.01.2022, 08:42 Uhr

    Ich habe bei der Frage, ob der Impfstatus ein Triagekriterium sein soll mit ja geantwortet, weil es bereits ein Triagekriterium IST. Ihr müsst verstehen, dass, wenn ihr gesund und ungeimpft seid und sich abzeichnet, dass ihr einen schweren Verlauf haben werdet, ihr eine unverhältnismässige Bürde für das Intensivpflegepersonal darstellt. Aus DIESEM Grund werden eure
    lebenserhaltenden Maschinen abgestellt und der Platz für acht bis zehn andere überlebensfähigere Kandidaten freigegeben, NICHT wegen eines Wortes auf einem Stück Papier. Das Wort auf dem Papier ist, genau wie der schwere Verlauf eurer Krankheit, ein Symptom eurer Entscheidung euch nicht impfen zu lassen. Die Diskussion, ob der Impfstatus ein Triagekriterium sein soll oder nicht, ist komplett irrelevant, denn es ist aus ganz pragmatischen, medizinethisch unveränderlichen Gründen Realität.

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  8. Roli Greter, 04.01.2022, 06:30 Uhr

    Mit genügend Antikörpern wird man in Deutschland und Österreich einem Geimpften mit Impfdurchbruch vorgezogen.

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    1. Thomas Aeberhard, 04.01.2022, 08:41 Uhr

      Dann haben sie in der Migros hoffentlich genügend Antikörper eingekauft. Oder gibt es diese nur an gewissen Partys und auf dem Schwarzmarkt?

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    2. Herrgott Hilf, 04.01.2022, 09:47 Uhr

      oder sie begeben sich ganz an den Rand der Welt und springen von der flachen Scheibe raus ins Weltall……

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      1. Remo, 04.01.2022, 13:53 Uhr

        @Herrgott Hilf: für manche wäre das sicher eine ganz gute Lösung

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      2. Roli Greter, 04.01.2022, 14:43 Uhr

        @Thomas
        Die kriegt man mit einem guten Immunsystem auf ganz natürliche Weise. Bewegung und Ausgeglichenheit hilft.

        @Herrgott
        Framing vom Feinsten, Argumente wären angebrachter.

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      3. Kasimir Pfyffer, 04.01.2022, 16:29 Uhr

        @ Roli Greter: Dieses «Ich habe ein Immunsystem»-Argument ist peinlich und falsch. Alle Menschen haben ein Immunsystem. Auch diejenigen, die sterben. Das Corona-Virus bringt Ihr Immunsystem bei einem schweren Verlauf dazu, Amok zu laufen. Sie sterben WEGEN Ihrem Immunsystem. Beispiele für supersportliche Covid-Tote gibts zur Genüge, suchen Sie mal nach dem belgischen Kickboxer …

        4 👍 Gefällt mir 0 👏 Applaus 0 🤔 Nachdenklich 0 👎 Daumen runter
      4. Roli Greter, 04.01.2022, 23:20 Uhr

        @Kasimir Pfyffer

        Lesen Sie genauer. Ein GUTES Immunsystem…

        Bioanalytica in Luzern findet das übrigens auch, ich würde sogar zertifiziert durch dessen Befund. Sachen gibts. Falls mein Immunsystem doch noch Amok laufen sollte verspreche ich Ihnen; Sie werden es hier erfahren. Viel Spass beim Boostern, ich bleibe beim natürlichen Immunschutz.

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    3. Remo, 04.01.2022, 18:02 Uhr

      Die Antikörper gegen Covid 19 haben Sie genau dann woher? Ganz bestimmt nicht nur durch Bewegung und Ausgeglichenheit. Solche Argumente kommen eigentlich immer von Freunden der Homöopathie und ähnlichem.
      Antikörper bekommt man entweder durch eine Infektion oder durch die Impfung. Ihnen scheint die Infektion lieber zu sein. Die Chancen stehen gut, dass Sie in den nächsten Wochen Ihren Virus bekommen. Viel Spass damit.

      1 👍 Gefällt mir 1 👏 Applaus 1 🤔 Nachdenklich 0 👎 Daumen runter
      1. Roli Greter, 05.01.2022, 09:10 Uhr

        Offenbar muss das durch eine Ansteckung passiert sein, welche ich nicht mal wahrgenommen habe. Es mag für manche unglaublich klingen, aber die Mehrheit der Menschen haben beim Kontakt mit dem Virus keine oder nur minimale Symptome. Egal ob geimpft oder nicht.

        0 👍 Gefällt mir 0 👏 Applaus 0 🤔 Nachdenklich 0 👎 Daumen runter

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