Traditionsunternehmen spannen zusammen

2 min Lesezeit 28.05.2015, 16:11 Uhr

Ab sofort ist die Schätzle AG Mehrheitsaktionärin der Burri & Lötscher AG. Für die Schätzle AG bedeutet die Übernahme der Aktienmehrheit ein wichtiger Meilenstein ihrer Diversifikationsstrategie – für die Burri & Lötscher AG ein wegweisender Schritt in der geplanten und vorausschauenden Nachfolgeregelung.

Die Kernkompetenz der Schätzle AG liegt im Mineralölbereich – die Burri & Lötscher AG ist auf die Bereiche Sanitär und Heizung spezialisiert. Beide Seiten sind überzeugt: Die Sanitär- wie Heizungsbranche haben positive Zukunftsaussichten, da Gebäudesanierungen, Neubauten und auch Erneuerungen von Heizungsanlagen bedeutende und interessante Märkte sind.

Das Luzerner Familienunternehmen Schätzle AG ist seit 140 Jahren in der Zentralschweiz verankert und wird in der 5. Generation geführt. Es ist in den Bereichen Treibstoff, Heizöl, Schmierstoff sowie Tankrevision tätig und führt erfolgreich rund 100 Avia-Tankstellen und mehrere Shops. Die Schätzle AG leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Region mit Mineralölprodukten und beschäftigt 50 Mitarbeitende.

«Burri & Lötscher» bleibt bestehen

Dank diesem Schritt ist die Weiterführung der 153-jährigen Geschichte der Burri & Lötscher AG langfristig sichergestellt. Andreas Burri und Beat Lötscher bleiben auch weiterhin in der operativen Leitung und engagieren sich für eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des Unternehmens. «Wir freuen uns, dies aus der Stärke heraus als florierendes Unternehmen tun zu können – und in Zukunft das erfolgreiche Familienunternehmen Schätzle AG an unserer Seite zu haben», führt Beat Lötscher aus.

Auch bei der Schätzle AG zeigt man sich erfreut über den Zuwachs: «Für uns ist diese Mehrheitsbeteiligung eine wichtiger Meilenstein unserer Diversifikationsstrategie», sagt Patrick Schätzle (Mitglied der Geschäftsleitung). Und: «Ich freue mich, gemeinsam mit der Burri & Lötscher AG die Zukunft zu gestalten.» Der Name und die Marke «Burri & Lötscher» bleiben bestehen – ebenso der Standort in Meggen. Alle 35 Arbeitsplätze bleiben erhalten. 

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