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Thomas Häberli: «Wir werden im Oktober unsere Ziele erfüllen»
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Cheftrainer Thomas Häberli konnte am Donnerstag den ersten Heimsieg feiern und Moral tanken. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Kann der FCL nach dem ersten Heimsieg nachdoppeln? Thomas Häberli: «Wir werden im Oktober unsere Ziele erfüllen»

4 min Lesezeit 27.09.2019, 18:01 Uhr

Endlich!, möchte man sagen. Am Donnerstag gelang dem FC Luzern der erste Heimsieg der Saison. Für Trainer Thomas Häberli die Bestätigung eines klaren Aufwärtstrends. Er ist deshalb überzeugt: Das Team wird die versprochenen Resultate nun liefern.

FCL-Trainer Thomas Häberli wirkte am Tag nach dem hart erkämpften, aber verdienten ersten Heimsieg der Saison sichtlich entspannt. Am Donnerstagabend hatten seine Mannen Neuchâtel Xamax dank einer guten Teamleistung mit 1:0 besiegt und sich damit etwas Luft gegenüber dem Tabellenende verschafft.

Am Sonntag wartet mit dem FC Basel auswärts aber der aktuelle Leader der Super League auf die Innerschweizer. Der nächste Härtetest.

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Mit den jüngsten Resultaten im Rücken wird der Gang ans Rheinknie trotz des starken Gegners sicherlich etwas einfacher. In den letzten vier Partien hat der FCL nicht mehr verloren.

Häberli geht denn auch mit geschwellter Brust in die Partie, wie er durchblicken lässt: «Wir freuen uns auf das Spiel. Mit mehr als 20’000 Fans im Stadion sind die Matches gegen Basel immer eine spezielle Sache», so der Cheftrainer am Freitag.

Auf der Suche nach der Leichtigkeit

Wie hoch ist das Selbstvertrauen also? Wird man den Schwung vom Donnerstag mitnehmen können? «Das werden wir dann sehen», sagt ein vorsichtiger Häberli. «Die Leistungen sind jedenfalls seit längerem gut, aber die Resultate stimmten einfach noch nicht. Das konnten wir gegen Xamax nun korrigieren.»

«Wir müssen jetzt eindeutig effizienter werden.»

Deshalb gehe es in den nächsten Spielen darum, die nötige Leichtigkeit vor dem gegnerischen Tor zu finden und sich für das Gezeigte zu belohnen. «Wir müssen jetzt eindeutig effizienter werden», so Häberli.

Lassen sich feiern: Torhüter Marius Müller auf den Schultern von Assistgeber Pascal Schürpf, links daneben jubelnd, Torschütze Blessing Eleke.

Dazu soll auch Blessing Eleke, der zuletzt eher unglücklich agierte und in die Kritik geriet, seinen Beitrag leisten. In der vergangenen Saison hatte er noch 13 Tore erzielt. «Er wird seine Treffer auf jeden Fall noch liefern», ist Häberli überzeugt. Mit seinem Siegestor gegen Xamax hat der Nigerianer jedenfalls schon mal den Grundstein gelegt.

Dass der FCL auf dem Platz Zählbares liefert, ist nach dem harzigen Saisonstart mit nur neun Punkten aus acht Spielen mehr als angezeigt. Insbesondere da Häberli nach den ausbleibenden Resultaten vor einigen Wochen verlauten liess, dass man erst ab Oktober das wahre Gesicht der Mannschaft sehen werde (zentralplus berichtete).

Der Match gegen Basel ist also der letzte, bevor die den Fans versprochene Punktejagd so richtig losgehen soll.

Besser dank kompletter Mannschaft

Ist der FCL bereit? Häberli: «Der eingetretene Aufwärtstrend war so zu erwarten und ich bin froh, dass er nun auch tatsächlich eingetroffen ist.» Der Trainer spricht von einem «Steigerungslauf» in den letzten Spielen. «Wir wurden von Match zu Match besser, werden im Oktober unsere Ziele erfüllen und man wird sehen, dass wir uns in der Tabelle dort einordnen, wo wir hinwollen», gibt er sich selbstbewusst.

Dabei helfe auch, dass er nun auf ein komplettes Kader zurückgreifen könne, was zu Beginn der Meisterschaft noch nicht der Fall gewesen sei, so Häberli. «Es ist normal, dass man bis zum 31. August warten muss, bis man weiss, welches Team man letztlich beisammen hat.» Im Oktober werde man deshalb besser sein als im September.

«Gegen Xamax hat sich schlussendlich die Qualität durchgesetzt.»

Der Übungsleiter ist folglich überzeugt, dass die nötigen Tore jetzt fallen. «Die Spiele gegen Lugano und Xamax haben gezeigt, dass wir auch gegen Mannschaften, die mit 10 Mann am eigenen Strafraum stehen, fussballerische Lösungen gefunden und Tore geschossen haben. Diese Entwicklung beobachte ich mit Freude.»

Folgen den Worten die nötigen Taten?

Der Luzerner betont, dass dies allerdings nie von heute auf morgen geschehe, sondern jeweils ein Prozess sei. «Wenn wir nun noch die Tore erzielt hätten, wären die beiden letzten Matches aber nahe am perfekten Spiel gewesen. Und gegen Xamax hat sich schlussendlich die Qualität auch durchgesetzt.»

Hört man dem FCL-Cheftrainer zu, scheint momentan also alles in Butter zu sein. Dennoch dürfte der Druck auf Thomas Häberli und seine Spieler auch in den nächsten Wochen nicht kleiner werden. Denn es gilt, die Versprechen einzuhalten. Die Fans und das ganze Umfeld erwarten nach den Worten jetzt auch Taten.

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