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Thomas Häberli: «Das Risiko eines Rückfalls war relativ hoch»
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Aussenverteidiger Otar Kakabadze am 4. November gegen den FC Zürich (am Boden Benjamin Kololli) bei seinem bisher letzten Ernstkampf für den FC Luzern. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Kakabadzes Georgien-Comeback missfiel FCL-Trainer Thomas Häberli: «Das Risiko eines Rückfalls war relativ hoch»

2 min Lesezeit 28.03.2019, 13:30 Uhr

Beim FCL seit Anfang November verletzt, bei Georgien in den ersten beiden Spielen der EM-Qualifikation von Anfang an dabei: Aussenverteidiger Otar Kakabadze hat mit seinem Comeback überrascht. «Ein guter Aufbau sieht anders aus», moniert FCL-Trainer Thomas Häberli.

Beim FC Luzern steht dieser Tage alles im Zeichen der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel am Samstag gegen den FC Basel (19 Uhr). Der in einem Ernstkampf als FCL-Trainer noch ungeschlagene Thomas Häberli wird dabei sicher auf die Langzeitverletzten Stefan Knezevic und Yannick Schmid und auf den gelbgesperrten Christian Schwegler verzichten müssen.

Kakabadze wenigstens ohne Beschwerden

Stellvertreter für Schwegler auf der rechten Aussenverteidiger-Position ist Otar Kakabadze. Doch der 23-jährige Georgier wird erst am Freitag das Abschlusstraining mit den Luzernern bestreiten können, weil er mit seinem Nationalteam unterwegs war und überraschenderweise in der EM-Qualifikation gegen die Schweiz (0:2) und in Irland (0:1) im Einsatz stand. Mit diesem Comeback hat er sich bei der sportlichen Führung der Luzerner gewiss nicht beliebt gemacht.

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Davor absolvierte Kakabadze nämlich bloss 45 Spielminuten mit der U21 des FCL (zentralplus berichtete). «Ich muss das akzeptieren», sagt Häberli, weil jeder Klub einen Spieler bei einem Nati-Aufgebot freigeben muss. Aber er schob nach: «Ein guter Aufbau sieht anders aus. Das Risiko eines Rückfalls bei Kakabadze war relativ hoch. Doch Beschwerden hat er keine.» Wegen einer Adduktoren-Verletzung fiel Kakabadze seit dem 2:5 gegen den FC Zürich am 4. November aus.

Die Anzeichen sprechen dafür, dass Simon Grether den gesperrten Schwegler gegen den früheren Arbeitgeber von Häberli ersetzen wird. «Am 15. Dezember stand ich in Sion noch als Assistent in der FCB-Garderobe», hebt der FCL-Trainer die für ihn besondere Affiche hervor.

Juric gegen FCB noch nicht bereit

Mit Tomi Juric hatte Häberli einen anderen Rückkehrer seit dieser Woche in seinem Mannschaftstraining wieder mit dabei (zentralplus berichtete). Für ein Comeback gegen den FCB sei es aber noch zu früh, erklärt der FCL-Trainer: «Er hat ja erst dreimal wieder mittrainieren können.»

Die entscheidende Frage ist: Bringt Häberli den australischen Mittelstürmer, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, wenn er sich aufdrängt? «Juric ist ein aktueller FCL-Spieler, und ich setze jene ein, von denen ich mir verspreche, dass sie Erfolg haben werden.»

Fortsetzung folgt.

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