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Szene der freien Kreativen blüht
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Das LABOR Luzern ist Teil einer Ateliergemeinschaft, die sich auf dem Areal Rösslimatt befindet. (Bild: mag)

Luzerner Kultur- und Kreativwirtschaft Szene der freien Kreativen blüht

10 min Lesezeit 1 Kommentar 29.11.2013, 05:58 Uhr

Innovativ, fantasievoll, handwerklich begabt. In der Stadt Luzern wimmelt es von kreativen Personen, die sich in Ateliers, Büros, Studios und Werkstätten engagieren. Zusammen bilden sie einen Wirtschaftszweig, der im Bewusstsein vieler gar nicht existiert. Laut Exponenten aber als «bedeutend» eingeschätzt wird.

Was genau mit Kultur- und Kreativwirtschaft gemeint ist und wie ausgeprägt die Szene in Luzern ist, weiss niemand so genau. Mit ihren Veranstaltungen tragen Kultur- und Kreativschaffende zur Attraktivität und Ausstrahlung einer Stadt bei. Analog spricht der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth von der Absicht, die Kreativwirtschaft in Luzern zu fördern.

Vor gut zehn Jahren setzte auch im deutschsprachigen Raum eine Bewegung ein, die sich zum Ziel setzte, die wirtschaftliche Tätigkeit der Kultur- und Kunstschaffenden zu messen. Zur Situation in Zürich gibt es zwar konkrete Zahlen und auch für Basel existiert eine Studie. Wie sich die Kultur- und Kreativwirtschaft in Luzern zusammensetzt, ist dagegen nicht bekannt. zentral+ versucht deshalb eine erste Standortbestimmung.

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Zugehörigkeit zu diesem Zweig nicht überall gegeben

Unterschiedliche Definitionen von Kreativwirtschaft

Der Begriff Kreativwirtschaft (engl. Creative Industries) steht für einen Wirtschaftszweig und fasst jene Unternehmen aus dem Kultur- und Kunstbereich zusammen, die Produkte und Dienstleistungen entwickeln, produzieren, verkaufen oder medial verbreiten. Welche Berufsfelder unter den Begriff fallen, unterscheidet sich je nach Definition.

Die Zürcher Hochschule der Künste hat mehrere Studien zur Kultur- und Kreativwirtschaft durchgeführt. Sie ordnet dem Wirtschaftszweig ihrerseits 13 Teilmärkte unter: Musik, Buch, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt der darstellenden Kunst, Designwirtschaft, Architektur, Werbung, Software- und Games-Industrie, Kunsthandwerk, Presse und der phonotechnische Markt.

Einer anderen Zuordnung folgt der Creative City-Ansatz. Dieser geht auf Urbanist Charles Landry zurück und unterscheidet die Kreativbereiche Architektur, Bildende Kunst, Design, die Eventbranche, Film und Rundfunk, Fotografie, Games und Software, Literatur und Verlage, Mode und Textil, Musik, Theater und Tanz und zum Schluss die Werbung.

Kreativwirtschaft hat sich in der Zwischenzeit zu einem Modewort entwickelt. «Die Schwierigkeit liegt darin, dass diese Branche in den Statistiken gar nicht klar abgegrenzt ist», sagt jetzt aber Christoph Hauser, Leiter des Instituts für Betriebs- und Regionalökonomie der Hochschule Luzern.

Hauser meint damit, dass sich diejenigen Berufssparten, die eigentlich zu dieser Kultur- und Kreativwirtschaft zählen würden, sich zu mehreren, unterschiedlichen offiziellen Branchen zählen. Recherchen von zentral+ zeigen, dass gerade etablierte und wirtschaftlich erfolgreiche Künstler sich dennoch als Kreativwirtschafter bezeichnen. Architekten, Designer, Grafiker, Musiker, Personen die Filme machen oder Bilder malen, Theater spielen, fotografieren und schreiben. Sie alle gehören eigentlich diesem Wirtschaftszweig an. Dazu kommt eine weitere Schwierigkeit: Kultur- und Kunstschaffende sehen ihre gestalterischen Freiheiten durch das wirtschaftliche Denken in Gefahr.

Angesehene Grafikszene

Erich Brechbühl ist zurzeit wohl der bekannteste Kunstschaffende aus Luzern. Der Grafiker hat auf der ganzen Welt Auszeichnungen, Preise und Medaillen gewonnen. Seine Plakate brachten ihm eine Nomination für den diesjährigen «Design Preis Schweiz» ein. Sein Erfolgsrezept: «Ich versuche mich immer wieder selber zu überraschen.»

Der Puls der Luzerner Grafikszene ist hoch. Brechbühl: «Grafik aus Luzern wird national und international wahrgenommen. Das Potential ist gross.» Von dieser Ausgangslage will er profitieren und hat deshalb das Plakatfestival «Weltformat» gegründet. Mehr Aufmerksamkeit für das einheimische Schaffen sei das Ziel. Es fehle der Kunst hier an Wahrnehmung und Anerkennung, sagt der 36-Jährige und fügt an: «Im Ausland haben die Luzerner Grafiker viele Fans.»

Der Bereich der bildenden Kunst wird in Luzern dagegen weniger stark wahrgenommen. Der «sic! Raum für Kunst» bietet in diesem Bereich nationalen, aber auch internationalen Künstlern eine Plattform. Zwischen 30 und 60 Prozent des Jahresprogramms besetzen einheimische Kunstschaffende. Nadine Wietlisbach leitet das Projekt seit 2007. «Es gibt in Luzern keinen Markt für zeitgenössische Kunst, und Formate für bildende Kunst, die national wahrgenommen werden, sind schwer zu besetzen.» Das mache es für einheimische Künstler schwierig, bekannt zu werden.

Das Bewusstsein fehlt

Die Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Kultur- und Kunstszenen unterscheiden sich. Im Musikbereich bestehen zum Beispiel Angebote an der Hochschule Luzern – Musik, unter anderem im Jazz. Daneben existieren für Musiker diverse Formate wie die Nachwuchsplattformen Tankstelle und Sprungfeder. In anderen Bereichen wie der bildenden oder der mechatronischen Kunst fehlen entsprechende Angebote dagegen vollständig.

Während in einzelnen Kultur- und Kunstbereichen nur die Plattformen fehlen, stösst sich die gesamte Kunstszene an einem anderen, übergeordneten Aspekt. «Das Bewusstsein für die Kreativwirtschaft fehlt», stellt Philipp Klaus fest. Der Wirtschafts- und Sozialgeograph forscht am INURA Institut in Zürich zur Kultur- und Kreativwirtschaft sowohl in der Schweiz als auch international. In Politik und Gesellschaft sei das Wissen über diesen Wirtschaftszweig sehr gering und vor allem dessen Funktionsweise als System werde kaum verstanden.

«Die Wahrnehmung der Kreativszene steckt in den Kinderschuhen.»

Franziska Bründler

«Hier erfährt niemand, wenn Luzerner für Designpreise nominiert sind», bedauert Franziska Bründler, Gründerin von Fidea Design. Und sie fügt an: «Die Wahrnehmung der Kreativszene steckt in den Kinderschuhen.»

Bei all diesen schwierigen Umständen stellte zentral+ bei den Recherchen aber fest: Die Szene der freischaffenden Kreativen in Luzern blüht. In Ateliers, Büros, Studios und Werkstätten arbeiten Künstler, die innovativ und handwerklich begabt sind, eine blühende Fantasie haben und originelle Projekte entwickeln.

Gemäss den Aussagen von Philipp Klaus, Franziska Bründler und Felix Bänteli vom LABOR Luzern fehlt in Luzern also das Bewusstsein für die freie Kunst- und Kulturszene. Dies zeigt sich unter anderem auch an der städtischen Förderpolitik. Während die grossen Kulturhäuser 95 Prozent aller Beiträge der privaten und öffentlichen Kulturförderung erhalten, bleiben für kleine und mittlere Organisationen gerade einmal fünf Prozent übrig. Diese erarbeiten gemäss der Kultur-Agenda 2020 gleichzeitig aber die Hälfte der Produktionen und Veranstaltungen in der Stadt Luzern.

Umstrittene Förderung

Die Kultur- und Kunstförderung ist umstritten. Bei so vielen Branchen fühlen sich Einzelne immer benachteiligt, während andere auch ohne die Unterstützung von Stadt oder Kanton erfolgreiche Arbeit leisten und auf ein grosses Echo stossen.

«Luzern ist eine aufregende Stadt», schwärmt Nadine Wietlisbach, Leiterin des «sic! Raum für Kunst». Sie biete reiches und vielfältiges Kulturschaffen, so die Bernerin. «Luzern hat einiges zu bieten», wobei sie kritisch anmerkt, dass eine Stadt nicht nur durch kulturelle und künstlerische Leuchttürme wie das KKL interessant werde. Auf das Thema Förderung angesprochen, sagt sie sofort: «Das ist ein Fass ohne Boden.» Sie nervt sich über das Gejammer einzelner Kunstschaffender, denn «im internationalen Vergleich geht es uns wahnsinnig gut.»

«Es braucht ein Statement der Stadt, was sie fördern will. Mir fehlt eine einheitliche Strategie aus Sicht von Kultur, Wirtschaft und Politik», meint Franziska Bründler. Ähnlich tönt es in der Ateliergemeinschaft Botenplätze Halle Nord. 15 Kunst- und Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten arbeiten dort an gemeinsamen oder individuellen Projekten, wobei sie gegenseitig das vorhandene Wissen austauschen. Felix Bänteli vom LABOR Luzern, das Teil dieser Gemeinschaft ist, sagt diesbezüglich: «Es besteht eine grosse Kluft zwischen der Stadt und der Kreativszene.» Daniela Schmidlin, ebenfalls im LABOR tätig, fügt dem hinzu, dass es an Anerkennung fehle. Die Stadt kenne die Kreativszene nicht und politisiere deshalb an ihr vorbei.

«Bisher hat die Stadt die ansässigen Unternehmen aus der Kreativwirtschaft nicht gezielt gefördert», sagt Peter Bucher, Beauftragter für Wirtschaftsfragen bei der Stadt Luzern. Dass das Bewusstsein für diesen Wirtschaftszweig in Luzern fehle, glaubt er im Gegensatz zu direkt involvierten Künstlern nicht. Im Gegenteil: Er schätzt das Bewusstsein in Luzern für die Leistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft als gross ein.

Bucher könnte sich zwar eine Förderung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft vorstellen, einfach Geld verteilen will er aber nicht. «Wir könnten zum Beispiel Marktzugänge ermöglichen.» Damit meint er etwa die Unterstützung von Auftritten an nationalen oder internationalen Kunstmessen. Alex Willener arbeitet an der Hochschule Luzern zum Thema Stadt- und Regionalentwicklung. Er sieht eine weitere Möglichkeit, Kunstbewegungen zu stärken. Beispielsweise durch Vereine wie LuzernDesign.

Netzwerke wichtigste Rahmenbedingung

Allen Schwierigkeiten zum Trotz gehört der Designbereich zu den etablierten Kreativbranchen in Luzern. Franziska Bründler, die auch die Luzerner Designtage «DesignSchenken» ins Leben gerufen hat, meint: «Die Designbranche ist lokal gut vernetzt und auch national dabei.» Es gäbe junge Designer, die sehr aktiv seien. Und auch auf internationalem Niveau seien ein paar «Luzerner Perlen» vertreten.

Überhaupt betonen verschiedene Kultur- und Kunstschaffende immer wieder die Bedeutung von Netzwerken. Felix Bänteli, Kultur- und Technikvermittler bei LABOR Luzern, sagt sogar: «Die Vernetzung ist wichtiger als die Räumlichkeiten.»

Die Bedeutung von Netzwerken streicht auch Grafiker Erich Brechbühl heraus. «Luzern ist klein. Der Austausch ist dafür extrem gut.» Es herrsche ein spezieller «Groove» in der Grafikszene. Das sei mit ein Grund, dass so viele Luzerner in diesem Bereich bekannt wurden. Bereits früher hätten viele Grafiker ihre Ausbildung in Luzern absolviert, seien danach aber wieder weggezogen. Vor allem nach Zürich. «Das hat sich geändert. Jetzt bleiben auch die Spitzengrafiker in Luzern.»

Ein Ort, an dem Netzwerke aktiv von einem Verein gefördert werden, ist das Neubad – das ehemalige Hallenbad Biregg. Der Puls der Kreativszene ist hier besonders gut spürbar. Der Verein Netzwerk Neubad bietet Künstlern Räumlichkeiten zur Miete an und bringt Personen, die in verschiedenen Kultur- und Kunstbereichen engagiert sind, an einem Ort zusammen.

Wertvolle Zwischennutzungen

Damit Kultur- und Kreativschaffende arbeiten können, sind sie auf Räumlichkeiten wie im Neubad, an der Industriestrasse oder auf dem Areal Rösslimatt angewiesen. Die in Luzern zur Verfügung stehenden Räume reichen allerdings nicht aus. Alex Willener sagt: «Luzern hat alle Zutaten für eine kreative Stadt. Es fehlt aber gegenwärtig an günstigen Atelierräumen.»

Dies mag unmittelbar im Stadtzentrum und für Zwischennutzungsprojekte zutreffen. Auch der Architekt und neue Präsident der Kunstgesellschaft Luzern, Andi Scheitlin, sagt: «Luzern selber ist gebaut.» Würden die umliegenden Gemeinden in die Überlegungen einbezogen, treffe dies allerdings nicht mehr zu. Scheitlin ergänzt: «In den Nachbargemeinden gibt es Gebiete mit enormem Potential.» Er nennt etwa das Areal der Monosuisse in Emmen oder das Gebiet Mattenhof in Kriens.

Nischen, in denen sich Kunstschaffende entfalten können, bietet die Stadt dennoch – nicht nur an der Industriestrasse. Alex Willener meint, dass eine kreative Stadt auf diese Nischen angewiesen sei.

«Es fehlt gegenwärtig an günstigen Atelierräumen.»

Alex Willener

Begriff Kreativwirtschaft unklar

Schliesslich muss der Begriff Kreativwirtschaft als solcher thematisiert werden. Dessen Verwendung beschreibt Nadine Wietlisbach, Leiterin des «sic! Raum für Kunst», als inflationär und oft falsch. Eine allgemein gültige Definition gibt es nicht – auf jeden Fall in der Deutschen Sprache. Alex Willener ist seinerseits der Meinung, der Begriff habe sich «noch nicht so wirklich etabliert». Und Raphael Rossel, Leiter der «Initiative Kreativwirtschaft Basel», sagt: «Zur Kreativwirtschaft werden viele verschiedene Berufsgattungen gezählt. Diese fühlen sich ihren jeweiligen Branchen und nicht dem Wirtschaftszweig Kreativwirtschaft zugehörig.» Zudem fügt Rossel an, dass der Begriff Kreativwirtschaft eine rein statistische Grösse sei.

Wie kreativ ist Luzern?

Den Stellenwert der Kreativwirtschaft in der Stadt Luzern zu bestimmen ist schwierig. Alex Willener schätzt ihn vorsichtig als «bedeutend» ein. Neben den Bereichen Grafik, Design – Textildesign im Besonderen – und Musik gehören auch die zentralschweizer Filmschaffenden zu den erfolgreich tätigen Kreativen. Filmemacher Luke Gasser meinte gegenüber dem Kulturmagazin 041 sogar, dass die Zentralschweiz möglicherweise die kreativste Filmregion der Schweiz sei. Luzern ist zudem eine Hochburg für Animationsfilme. Dazu kommen verschiedene Veranstaltungen im Zusammenhang mit Film – aktuell zum Beispiel das Schweizer Jungfilmfestival – die in Luzern stattfinden.

Die neuen Zahlen zur Unternehmensstruktur für das Jahr 2011 des Bundesamts für Statistik ermöglichen nun, eine Erhebungen im Stil des «Dritten Kreativwirtschaftsberichts Zürich» für den Kanton Luzern zu erstellen. zentral+ hat die Zahlen ausgewertet und kommt zu folgenden, erstaunlichen Ergebnissen: Im Kanton Luzern waren per Ende 2011 in der Kultur- und Kreativwirtschaft mehr als 14’000 Beschäftigte in knapp 4000 Betrieben tätig. Besonders stark vertreten waren die Bereiche Architektur, Design, Musik sowie die Software-Industrie.

Im Zusammenhang der Luzerner Architekturszene meint Andi Scheitlin zurückhaltend, dass es Büros gäbe, die national in der obersten Architektur-Liga mitspielten und manchmal sogar international wahrgenommen würden. «Die Dichte ist vielleicht nicht so hoch wie in Zürich, das extrem von der ETH profitiert», sagt Scheitlin. Aber auch die Luzerner Architekturszene könne schliesslich von einer Hochschule profitieren.

Dass bei Grossprojekten in Luzern hauptsächlich auswärtige Architekturbüros die Wettbewerbe gewinnen, ist für Scheitlin kein Problem. Das sei nicht so schlimm, da die Architekturszene nicht als lokal begrenzt betrachtet werden könne. So würden Luzerner Büros auch Wettbewerbe ausserhalb für sich entscheiden. Diese überregionale Ausrichtung trifft ebenfalls für andere Bereiche wie beispielsweise die Filmbranche zu.

Exklusive Förderung der Kreativwirtschaft

Wie die Situation der freien Kultur- und Kreativschaffenden verbessert werden könnte, zeigt zum Beispiel das Pilotprojekt Initiative Kreativwirtschaft Basel (IKB), welches per Ende 2013 beendet wird und über dessen Form der Weiterführung der Kanton Basel-Stadt befinden wird. In diesem Pilotprojekt werden exklusiv die Branchen Architektur und Design in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung gestärkt und gefördert. Ob gerade diese beiden Bereiche in Luzern die Unterstützung am dringendsten benötigen würden, sei einmal dahingestellt. Der Kanton Basel-Stadt habe mutig und innovativ gehandelt, sagt dafür Projektleiter Raphael Rossel.

Die IKB spricht keine finanziellen Unterstützungsbeiträge. Sie bietet Workshops und Kurse an, um die ökonomischen Kompetenzen zu verbessern und unterstützt Labels bei der Markterschliessung. Architektur und Design seien in Basel die beiden wichtigsten Branchen, meint Rossel und erklärt: «Wir haben nicht die Möglichkeit, alle Branchen abzudecken.» Die Unterstützung der übrigen Kreativbereiche ist Aufgabe der Kulturförderung.

Die in der Kreativwirtschaft tätigen Unternehmen weisen gemäss Rossel gewisse Strukturmerkmale auf, die ein spezielles Förderungsinstrument wie die IKB rechtfertigen würden. Rossel nennt unsichere und schwankende Löhne, überdurchschnittlich viele Kleinstunternehmen sowie eine schwache Lobby. Er unterhält zwar Kontakte nach Luzern. Ein ähnliches Projekt befindet sich hier aber nicht in Planung.

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1 Kommentare
  1. Marlon Heinrich, 29.11.2013, 13:57 Uhr

    Manuel Gautschi, Zentralplus, vielen Dank für diesen Artikel (und bitte weiter so, in dieser Stadt liegen noch viele ähnliche Themen brach …)

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