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Streit zwischen Luzerner Jungpolitikern

1 min Lesezeit 20.03.2014, 12:48 Uhr

Die Luzerner Jungparteien der SVP und der Grünen liegen sich in den Haaren. Der Auslöser ist der Strafbefehl gegen JSVP-Präsident Anian Liebrand. Die Junge SVP Luzern hatte im Januar vergangenen Jahres auf ihrer Homepage einen Aufruf aufgeschaltet. Unter dem Titel «Wer kennt diese Chaoten?» standen vier Aufnahmen, die gut erkennbar auch einen Exponenten der Luzerner Jungen Grünen zeigten. Anlass des Aufrufs waren verbale Wortwechsel, ein Gerangel und ein kurzer Pfefferspray-Einsatz anlässlich einer Protestaktion auf dem Luzerner Kapellplatz Anfang Dezember 2012 (zentral+ berichtete).

Einige Wochen später schaltete die Luzerner JSVP – ähnlich einem Fahndungsaufruf – vier Porträts auf. Die Jungen Grünen verlangten daraufhin vergeblich die sofortige Löschung des Eintrages, eine öffentliche Entschuldigung und eine Richtigstellung. Liebrand selbst sah damals einer Strafanzeige gelassen entgegen, wurde später aber von der Staatsanwaltschaft Sursee für schuldig befunden.

Wie «blick.ch» am Mittwoch berichtete, soll Liebrand die Vorwürfe nun in einem Communiqué kontern. Liebrand sehe sich als Opfer einer Verschwörung und spreche von einer «orchestrierten Polit-Kampagne», schreibt «blick.ch». Gian Waldvogel, Co-Präsident der Jungen Grünen bestreitet diesen Vorwurf jedoch. Derweil decken sich die beiden Jungparteien gegenseitig mit Anschuldigungen ein.

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