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Streit um «Rigi-Charta»: Arbeitsgruppe «Rigi» meldet sich zu Wort
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Die Gondelbahn vom Kräbel bis zur Rigi-Scheidegg. Eine solche soll es bald auch von Weggis bis Kaltbad geben. (Bild: zvg)

Neue Bahn: Kritiker fühlen sich hintergangen Streit um «Rigi-Charta»: Arbeitsgruppe «Rigi» meldet sich zu Wort

2 min Lesezeit 14.12.2018, 17:44 Uhr

Was einst den Streit um die Rigi-Bahnen schlichten sollte, entpuppt sich als Streitpunkt: Die «Charta Rigi 2030» sorgt für Unmut auf Seiten der Anwohner und der Arbeitsgruppe. Nun nimmt die Arbeitsgruppe Stellung. 

Die im Juni unterzeichnete «Charta Rigi 2030» sollte eigentlich den Streit zwischen Anwohnern, Umweltverbänden und den Rigi-Bahnen über die Entwicklung auf dem Berg beilegen. Wie mit touristischer Entwicklung auf und um den Berg vonstatten gehen soll, soll in dieser Charte im Grundsatz niedergeschrieben werden. Doch das zu Beginn vielversprechende Projekt scheint nun zum grossen Streitpunkt geworden zu sein.

Stein des Anstosses ist die geplante neue Gondelbahn von Weggis nach Rigi Kaltbad. Dadurch können künftig mehr Menschen auf den Berg reisen. In einem offenen, wenig schmeichelhaften Brief wendete sich der auf Rigi Kaltbad wohnhafte René Stettler zusammen mit bekannten Persönlichkeiten wie der alt Nationalrätin Cécile Bühlmann an die Verantwortlichen der Rigi-Bahnen (zentralplus berichtete).

Es folgte weitere Aktionen, eine Petition, gegenseitige Vorwürfe und einige Berichterstattungen. Diesen Freitag nimmt die IG Rigi Kaltbad-First wie folgt Stellung:

Die Rigi-Petition, welche René Stettler vor mehr als einem Jahr gestartet hat, hat wichtige Fragen aufgeworfen und den Weg geöffnet, am Runden Tisch über die Entwicklung der Rigi zu diskutieren. Ein Jahr später haben wir mit der Charta einen ersten Meilenstein erreicht und sind überzeugt, dass die darin vereinbarten Grundlagen ein wertvolles Werkzeug für die weitere Zusammenarbeit sind. Der in der Charta festgehaltene Prozess stellt sicher, dass der Dialog zu Projekten und aktuellen Themen direkt und zielorientiert geführt wird.

Mit Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass René Stettler trotz seiner Mitwirkung in der Arbeitsgruppe und unterschriftlich erklärten Zustimmung zur Charta mit diesem Prozess nicht mehr einverstanden ist und sich in dieser Form nicht daran beteiligen möchte. 

Wir stehen weiter geschlossen hinter dem Vorgehen wie in der Charta vereinbart und werden den Prozess wie geplant weiterführen. Zu diesem Dialog sind alle eingeladen und wir freuen uns auf die aktive Beteiligung an der Diskussion um die Entwicklung der Rigi und die anstehenden Projekte.

Im Namen der Arbeitsgruppe Rigi:
Martin Gehrig, Co-Präsident IG Rigi Kaltbad-First

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