Streit in Zuger Waschküche endet mit blauen Flecken und Prellungen
  • Gesellschaft
In Unterägeri endete ein Streit in der Waschküche mit einem Strafbefehl. (Bild: Symbolbild (Pexels, Pixabay))

Nachbarn gingen aufeinander los Streit in Zuger Waschküche endet mit blauen Flecken und Prellungen

2 min Lesezeit 17.07.2020, 10:49 Uhr

In einem Zuger Wohnhaus hing im Oktober letzten Jahres der Haussegen schief. In der Waschküche kam es zu einem handfesten Streit, der nun sogar die Zuger Staatsanwaltschaft auf den Plan rief.

Mal hat der Nachbar einfach die Wäsche aus der Maschine genommen und nass hingelegt. Dann wieder ist die Waschküche dreckig – und ein anderes Mal belegt die Nachbarin die Waschmaschine, obwohl man selber Waschtag hat. Sich eine Waschküche teilen zu müssen, kann ein echter Fluch sein.

Immer wieder arten solche Konflikte aus. In Zürich artete 2015 ein Streit um den Waschplan in Handgreiflichkeiten aus. Einer der Beteiligten wurde dabei die Treppenstufen hinuntergestossen. Im Tessin endete ein Fall noch gefährlicher. Eine 76-Jährige griff 2016 in der Waschküche ihre Nachbarin mit einem Messer und Pfefferspray an und verletzte sie dabei schwer.

100 Franken Busse für Prellungen und blaue Flecken

Ganz so dramatisch war der Streit in einer Waschküche in Unterägeri letztes Jahr nicht. Aber immerhin endete auch dieser mit etlichen blauen Flecken. Eine 57-Jährige tauschte zunächst verbale Nettigkeiten mit ihrer Nachbarin aus. Im Verlauf der Auseinandersetzung packte sie die Frau an den Handgelenken und hielt sie fest.

Vom Geschrei der beiden Frauen alarmiert, stiess daraufhin der Freund der Angreiferin dazu. Auch er packte die Nachbarin an den Handgelenken – mehrere Hämatome und Prellungen waren die Folge.

Die Staatsanwaltschaft Zug verurteilt die beiden nun wegen Tätlichkeiten zu einer Busse von je 100 Franken. Zudem müssen sie Gebühren in gleicher Höhe bezahlen. Wie aus dem rechtskräftigen Strafbefehl hervorgeht, ist das Paar inzwischen aus dem Haus ausgezogen.

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