Ja zu Hochhäusern: Leserbrief von Cornelia Stocker «Stoppen wir diesen Unfug der linken Verhinderungstaktiker»

2 min Lesezeit 10.11.2017, 07:26 Uhr

In einem Leserbrief sagt die Zuger FDP-Kantonsrätin Cornelia Stocker, warum es wichtig sei, dem Hochhausreglement Ende November zuzustimmen. Sie findet, Zug müsse wettbewerbsfähig sein und offen für Entwicklungen.

Leserbrief:

Die Zeiten sind – trotz dem anhaltenden und vielleicht auch trügerischen Börsenboom – härter geworden. Die Meldungen über Firmenverlagerungen und den Abbau von Arbeitsplätzen häufen sich nicht nur in der Industrie, sondern auch im Dienstleistungssektor. Der Standortwettbewerb hat sich verschärft, und zwar, wie das Beispiel Astra-Zeneca heute zeigt, nicht nur im internationalen und nationalen Massstab, sondern sogar in der engsten Umgebung. Die Diskussionen um Sparmassnahmen und allenfalls sogar mögliche Steuererhöhungen zeigt, dass auch im Zuger «Paradies» nicht mehr nur eitel Freude herrscht.

Es braucht Offenheit für neue Entwicklungen

In diesem schwieriger gewordenen Umfeld sind zwei Punkte wichtig: Zum einen müssen wir offen bleiben für neue Entwicklungen, auch neue Ansiedlungen von Firmen, und das heisst auch für ein massvolles Wachstum. Zum anderen müssen die Regeln und Rahmenbedingungen für die Wirtschaft klar und verlässlich sein.

Das Hochhausreglement der Stadt Zug, über das wir in 14 Tagen abstimmen, erfüllt beide Anforderungen. Es legt für zukünftige Projekte einen eigentümerverbindlichen Rahmen und definiert die städtebaulichen und architektonischen Anforderungen an die Qualität. Gleichzeitig bietet es aber auch Raum für vernünftige Erneuerungen und grössere Bauprojekte.

Genau diese Luft zum wirtschaftlichen Atmen wollen die Gegner des Reglements der Stadt Zug abschneiden. Sie planen nämlich, nach einem Nein eine Initiative für ein eigentliches Hochhaus-Verhinderungsreglement einzureichen. Stoppen wir diesen Unfug der linken Verhinderungstaktiker, welche schon das Wohnbauprojekt Unterfeld und den Stadttunnel versenkt haben, mit einem klaren Ja am 26. November.

Cornelia Stocker, Zuger FDP-Kantonsrätin

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