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Thönis Nationalratskandidatur fällt wohl ins Wasser
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Stefan Thöni hat mit seiner Partei Strafanzeige eingereicht. (Bild: sib)

Wegen gefälschter Unterschriften Thönis Nationalratskandidatur fällt wohl ins Wasser

2 min Lesezeit 14.08.2019, 10:17 Uhr

Stefan Thöni wird höchstwahrscheinlich auf seine Nationalratskandidatur für die Parat verzichten müssen. Denn: Viele der eingereichten Unterschriften waren von Verstorbenen oder nicht existenter Personen. Die Parat will das Ganze nun aufklären und hat Strafanzeige eingereicht.

Erst Ende Juli gründete der Steinhauser Politiker Stefan Thöni die Parat-Partei, welche aus der Zentralschweizer Piratenpartei hervorging (zentralplus berichtete). Er fungiert nicht nur als Präsident, sondern kandidiert für die neue Partei auch gleich für den National- und Ständerat. Auf der Nationalratsliste stehen neben ihm Anna Payer und Moira Brülisauer (zentralplus berichtete).

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Doch nun bekam die Partei unliebsame Post: «Die Zuger Staatskanzlei hat uns informiert, dass zahlreiche der von uns eingereichten Unterschriften nicht gültig seien. Bislang ging noch keine schriftliche Verfügung ein, jedoch erwarten wir, dass die hohe Anzahl von Unterschriften bereits Verstorbener oder schlichtweg nicht existenter Personen unsere Teilnahme verhindern wird», schreibt die Parat in einer Mitteilung.

Aufgrund dessen, dass die Mitglieder der Parat zur Unterschriftensammlung externe Personen beauftragt habe, liege der Verdacht nahe, dass eine dieser Personen eine Vielzahl von Unterschriften gefälscht haben könnte.

Kandidat Stefan Thöni meint dazu: «Da die hohe Zahl der ungültigen Unterschriften nun dafür sorgt, dass wir mit unserer Liste nicht an der Wahl teilnehmen dürfen, ist davon auszugehen, dass dies kein Lausbubenstreich mehr ist und lediglich einige Personen mit Phantasienamen unterschrieben haben könnten. Deshalb haben wir Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Zug gestellt. Wir möchten diesen Fall lückenlos aufzuklären.»

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