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Ständerats-Liste «Links und Rechts nach Bern» macht Luzerner SP sauer
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«Mit Franz Grüter auf einer Liste zu sein ist rufschädigend», sagt SP-Ständeratskandidat David Roth. (Bild: jal)

«Rufschädigend», sagt David Roth Ständerats-Liste «Links und Rechts nach Bern» macht Luzerner SP sauer

1 min Lesezeit 15.10.2019, 11:08 Uhr

Die SVP hat die Ständerats-Liste «Links und Rechts nach Bern» eingereicht. So werde vorgegaukelt, dass sich SP und SVP gegenseitig unterstützen, kritisiert die SP.

Aufgrund des Wahlgesetzes ist es möglich, eine Liste ohne Zustimmung der darauf stehenden Personen einzureichen. Notwendig ist einzig, dass die Person bereits von jemand anderem nominiert wurde. Die SVP hat das gemacht und empfiehlt David Roth und Franz Grüter als Ständeräte auf einer Liste mit dem Namen «Links und Rechts nach Bern».

Die SP sei erst nach Ablauf der Einreichefrist informiert worden, wie sie in einer Mitteilung vom Dienstag mitteilen. Der Partei sei es wichtig zu betonen, dass diese Liste ohne Wissen und vor allem ohne Zustimmung von David Roth eingereicht worden sei.

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«Bislang wurde auf einen Kommentar verzichtet, um nicht noch zusätzliche Aufmerksamkeit zu generieren», wird Wahlkampfleiter Sebastian Dissler zitiert. Aufgrund «diverser verunsicherter Nachfragen», habe die SP entschieden, sich nun offiziell zu distanzieren. Auch SP-Ständeratskandidat David Roth ist sauer. Er sagt: «Mit Franz Grüter auf einer Liste zu sein, ist rufschädigend.»

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