Ehemalige Stadtschreiberin will «sehr belastenden Fall» abschliessen

1 min Lesezeit 16.02.2016, 12:56 Uhr

Sie wurde im Oktober 2014 als Stadtschreiberin von Sempach entlassen. Der Fall wurde zwar vom Luzerner Kantonsgericht abgewiesen, die frühere Stadtschreiberin verzichtet jedoch auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Sie wolle abschliessen, erklärt sie nun in einer Mitteilung.

Elf Jahre lang stand die ehemalige Stadtschreiberin im Dienst der Stadt Sempach. Ende Oktober 2014 kündigte der Stadtrat das Arbeitsverhältnis der 58-Jährigen per Ende Januar 2015 (zentral+ berichtete).

Daraufhin erhob diese Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Kündigung. Das Kantonsgericht hat diese Beschwerde nun abgewiesen. Wie die Betroffene in einer Mitteilung schreibt, «hielt das Gericht aber klar fest, dass für das kritisierte Arbeitsklima nicht alleine sieverantwortlich war und, dass die Kündigung die ehemalige Stadtschreiberin sehr hart getroffen hat.»

Sie selber zeige sich mit dem Urteil des Kantonsgerichtes zwar nicht einverstanden, habe sich jedoch gegen einen Weiterzug an das Bundesgericht entschieden. Wie sie im Schreiben erläutert, hätte sie sich von der Stadt Sempach als öffentlich-rechtliche Arbeitgeberin mehr Fairness erwartet. Sie wolle jedoch mit dem «sehr belastenden Fall» endlich abschliessen und sich ihren neuen Aufgaben und Herausforderungen widmen, erklärt sie. Eine Bündelung der Kräfte für die Zukunft bringe mehr, besonders wenn man merke, dass ihr Fachwissen und ihre menschlichen Qualitäten andernorts doch noch sehr gefragt seien. Sie ist heute Gemeindeschreiberin und Notarin in Triengen (zentral+ berichtete).

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