Die Buvette Quai Pasa am Zuger Alpenquai erfüllt offenbar ihren Zweck gut.
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Die Buvette Quai Pasa am Zuger Alpenquai erfüllt offenbar ihren Zweck gut. (Bild: zvg)

Stadt ortet Abfallproblem an der Seepromenade Stadtrat zieht begeistertes Fazit zur ersten Buvette-Saison in Zug

4 min Lesezeit 1 Kommentar 17.02.2021, 14:02 Uhr

Mehr Sicherheit, mehr Durchmischung, mehr Belebung. Was sich der Zuger Stadtrat mit dem Projekt Buvette gewünscht hatte, hat sich bewahrheitet. Das «Quai Pasa» sorgte letztes Jahr nicht nur für Sicherheit am Zuger Seeufer, sondern wurde zu einem neuen Treffpunkt für Zuger. Neben der Bar lief hingegen nicht alles rosig.

Im Frühling vor einem Jahr wurde am Zuger Seeufer die Buvette Quai Pasa ins Leben gerufen. Nicht primär zum Zweck, dass die städtische Bevölkerung dem Müssiggang und dem Weisswein frönen möge. Vielmehr ging es dem Stadtrat dabei um die Sicherheit. Indem die Gegend um die Schützenmatt-Turnhalle belebter werde, werde sie gleichzeitig auch sicherer, so die damalige Vermutung.

Urs Raschle, der zuständige Stadtrat, blickt freudig zurück. «Wir haben mir der Buvette sehr positive Erfahrungen gemacht. Eines unserer Hauptthemen, welches wir mit diesem Projekt neben der erhöhten Sicherheit erreichen wollten, war die Reduktion von Littering an der Seepromenade.» An diesem Standort habe das sehr gut funktioniert. Raschle schwärmt: «Die drei Männer, die das Projekt Quai Pasa ins Leben gerufen hatten, haben das super gemacht. Wie wir es uns gewünscht hatten, war immer jemand vor Ort, häufig sogar alle drei.»

Selbst den Kritikern gefiels

Er ergänzt: «Was mich insbesondere freut, ist, dass selbst die Nachbarn, die anfangs kritisch waren, selber auch zu Gast waren in der Buvette.» Es sei zwar im Sommer bereits klar gewesen, dass die gleichen Betreiber die Buvette auch dieses Jahr führen werden. «Insbesondere, da sie wegen des Lockdowns im letzten Frühling erst später anfangen konnten.»

«Aus unserer Perspektive darf betreffend Buvette alles so bleiben, wie es ist.»

Urs Raschle, Stadtrat Zug

Ende Jahr sei die Stadt mit den Buvette-Betreibern sowie den Nachbarinnen zusammengekommen, um die Lage und das weitere Vorgehen zu besprechen. «Es wurde eine sehr kurze Sitzung. Ausnahmslos alle waren zufrieden.» Und dies, obwohl hin und wieder kleinere Veranstaltungen von der Stadt bewilligt worden waren.

Abfall wurde zum Problem

Klingt alles rosig. Doch Stadtrat Urs Raschle hält auch fest: «Was neben der Buvette passiert ist, ist hingegen eine andere Sache.» Will heissen? «Noch nie gab es am Seeufer so viel Littering wie letzten Sommer. Es war offensichtlich, dass die Leute, vor allem unmittelbar nach dem Lockdown, überkompensiert haben.»

Die Zuger Polizei kann dazu im Moment noch nichts sagen. Die Zahlen betreffend Littering-Bussen würden erst im Frühling erscheinen, erklärt Polizeisprecherin Judith Aklin auf Anfrage.

Durchmischung gelungen

Wie geht es denn mit der Buvette konkret weiter? Raschle sagt: «Aus unserer Perspektive darf betreffend Buvette alles so bleiben, wie es ist. Dank des Depots gab es vor Ort kaum Littering, auch räumten die Betreiber jeweils gut auf.» Der CVP-Stadtrat weiter: «Die Bar lief so gut, dass man gar das Team verstärken musste.»

«Es wird ein paar zusätzliche Gastro-Specials geben.»

Jonas Mehr, Mitbetreiber «Quai Pasa»

Die Buvettebetreiber sind ebenfalls erfreut, wie gut es in der ersten «Quai Pasa»-Saison gelaufen ist. «Wir hatten einen guten Sommer, auch von den Wetterbedingungen her», sagt Jonas Mehr auf Anfrage. «Ausserdem sind wir sehr zufrieden, dass wir das Projekt so umsetzen konnten, wie wir es vorgängig geplant hatten. Das ist unsere Haupterkenntnis aus dem letzten Jahr: Das Konzept funktioniert.»

Die drei Zuger Kevin Horat, Tim Steffen und Jonas Mehr betreiben das «Quai Pasa» am Zugersee.

Sehr schnell habe sich die Buvette als Treffpunkt etabliert, «wir hatten von Anfang an den Wunsch, dass es eine Durchmischung geben wird. Das hat sehr gut geklappt, es waren Menschen aller Couleur zu Gast bei uns», sagt Mehr rückblickend.

Gibt es auch Dinge, die das Team kommende Saison an der Buvette verändern will? Mehr schmunzelt, sagt dann: «Ja, da gibt es das eine oder andere. Im Grundsatz bleibt das «Quai Pasa» zwar wie es ist, doch werden wir einige kleinere Sachen punktuell anpassen.» Zu viel verraten mag Mehr jedoch noch nicht. Nur so viel: «Es wird ein paar zusätzliche Gastro-Specials geben.»

Noch müssen sich die Zuger etwas gedulden. Die Buvette Quai Pasa öffnet ihre Sonnenschirme beim Alpenquai im April wieder.

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1 Kommentare
  1. Christoph Iten, 17.02.2021, 20:17 Uhr

    Dann freue ich mich schon auf April!

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