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Stadtrat hält an integrierter Sek fest
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Die integrierte Sek soll laut dem Stadtrat weitergeführt werden. (Bild: screenshot Google Maps)

Umstrittenes Unterrichtsmodell Stadtrat hält an integrierter Sek fest

2 min Lesezeit 06.07.2020, 19:21 Uhr

Die Sek-Lehrer sind mit dem Unterrichtsmodell unzufrieden. Deshalb will man sie nun besser unterstützen.

Am Modell der integrierten Sek wurde viel Kritik geübt. Insbesondere die Lehrer sind unzufrieden, wie eine Evaluation zeigte (zentralplus berichtete). Für 60 Prozent stellt es eine Belastung dar.

Jetzt hat sich der Stadtrat mit dem Modell befasst. Bei den Lehrern gebe es zwei Lager, sagt Stadtpräsident und Bildungsdirektor Beat Züsli zur «Luzerner Zeitung». Eines davon sei sehr kritisch gegenüber der integrierten Sek. «Es hat sich gezeigt, dass die Vorbereitung aufwendiger geworden ist.» Deshalb suche man nun nach Lösungen, um die Lehrer zu unterstützen.

Passt die Stadt das System an den Kanton an?

Eine Idee wäre, dass sich die Lehrpersonen untereinander mehr über ihre Erfahrungen austauschen. Auch Weiterbildungen oder zusätzliche Pensen seien möglich. Entschieden wird erst nach den Sommerferien. Doch wolle der Stadtrat grundsätzlich am Modell festhalten, sagt Züsli. Eine Kündigungswelle seitens der Lehrer konnte der Stadtrat nicht feststellen, auch wenn einzelne Personen mit der Umstellung Mühe hatten, wie er in seiner Antwort auf eine Interpellation der FDP schreibt.

Das Modell gilt im ganzen Kanton. Integrierte Sek bedeutet, dass es keine Leistungsstufen gibt, lediglich in gewissen Fächern wird nach Niveaugruppen unterschieden. Das heisst auch, dass entweder in Deutsch oder in Mathematik keine getrennten Gruppen unterrichtet werden. In einem der Fächer sitzen also leistungsstarke und leistungsschwache Schüler gemeinsam in der Klasse. In der Stadt Luzern hingegen gibt es in keinem der beiden Fächer eine Einteilung in Niveaugruppen. Damit steht sie alleine da.

Will man am Sondermodell festhalten, braucht es eine Bewilligung. Es sei jedoch auch eine Anpassung möglich, schreibt die Zeitung. Grössere Änderungen wären jedoch erst im Schuljahr 2021/2022 möglich. In der Schule vertrage es «keinen kurzfristigen Richtungswechsel», schreibt der Stadtrat.

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