Stadtluzerner Hotel Seeburg: Vorwürfe gegen früheren Pächter
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Das Hotel Seeburg betreibt auch die Sunset Bar. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Pachtzins blieb aus Stadtluzerner Hotel Seeburg: Vorwürfe gegen früheren Pächter

2 min Lesezeit 05.10.2019, 07:30 Uhr

Die Besitzer des Hotels Seeburg verpachteten das Hotel an die PSG Gastro AG aus St. Gallen. Ein Jahr nach Vertragsbeginn kündigten die Hotelbesitzer den Vertrag. Wie der Hotelbesitzer bestätigt, sei der Pachtzins ausgefallen und sie hätten für Lohnzahlungen einspringen müssen, da die Pächterin dies versäumt habe.

Im Hotel Seeburg herrscht dicke Luft. Bereits ein Jahr nach Vertragsbeginn kündigten die Hotelbesitzer der derzeitigen Pächterin, der PSG Gastro AG aus St. Gallen. Letztere hat die Kündigung vor Bezirksgericht angefochten. Wie die «Luzerner Zeitung» berichtete, entschied das Gericht, dass die Kündigung rechtmässig sei.

Wie die «Luzerner Zeitung» nun weiter berichtet, spielte sich hinter verschlossenen Türen einiges ab. Von einer Person, die mit den Begebenheiten vertraut sei, wurden sie informiert, dass der Pachtzins, den die PSG an die Seeburg Hotels AG zahlen sollte, über Monate hinweg ausgeblieben sei.

Zudem habe die Pächterin es verpasst, Lohnzahlungen verschiedener Mitarbeiter zu machen. Die Hotelbesitzer wären deshalb für die Lohnzahlungen eingesprungen. Weiter habe die PSG bis Ende 2017 um die 50 Kündigungen ausgesprochen, so der Informant.

Hotelbesitzer bestätigen Vorwürfe

Die Besitzerin des Hotels Seeburg bestätigt im Bericht die Hauptvorwürfe. Der Pachtzins sei früh ausgeblieben, einige langjährige Mitarbeiter hätte man mit Lohnzahlungen unterstützt. Verschiedene Kündigungen durch die PSG seien bekannt. Diese beschäftigen die Hotelbesitzerin, wie Martin Koller, Präsident der Krienser Seeburg Hotels AG zitiert wird. Und weiter: «Durch das Verhalten der aktuellen Pächterin hat die Marke Seeburg stark gelitten. Das konnten wir nicht mehr zulassen. Deshalb haben wir das Pachtverhältnis aufgelöst.»

Hauptaktionär der PSG Gastro AG, Peter Schildknecht, wollte zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen. Ob sie das Urteil des Bezirksgerichts weiterziehen, liess er offen.

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