Stadt Zug lanciert einen Podcast – SVP-Gemeinderat will Antworten
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Der Podcast «BeZug» ist ein Pilotprojekt, vorerst gibt es vier bis fünf Folgen. (Bild: zvg)

Weshalb Projekt als Staatsaufgabe klassifiziert wurde Stadt Zug lanciert einen Podcast – SVP-Gemeinderat will Antworten

2 min Lesezeit 23.02.2021, 19:33 Uhr

Die Stadt Zug will sich mit Zugerinnen und Zugern austauschen und hat deswegen ein neues Pilotprojekt gestartet: den Podcast «BeZug». SVP-Gemeinderat Gregor Bruhin möchte mit seiner Interpellation vom Stadtrat wissen, was zum Entscheid führte, dass das Anbieten eines Podcasts «als Staatsaufgabe klassifiziert» wurde.

Der Podcast «BeZug» ist ein Pilotprojekt, welche vorerst mit vier bis fünf Folgen den Zuhörerinnen spannende Themen von und mit der Stadt Zug näherbringen soll. Das Projekt wurde zusammen mit der Marketingagentur Tincan Hello erarbeitet und umgesetzt.

Alle Themen sollen einen Bezug zur Stadt Zug schaffen, sei dies über die Stadt selber oder die Menschen dahinter. In der ersten Folge erzählt Carmen Fenk, welche im Journalismus tätig ist, mehr zur Erweiterung des Strandbades und weshalb sich die Bevölkerung eine Nutzung im Winter wünscht. Ausserdem geht sie der Frage nach, wie die Fasnachtsvorbereitungen in Zeiten von Corona abgelaufen sind.  

SVP-Gemeinderat Bruhin fordert Antworten

Nur einen Tag nach Bekanntgabe des neuen Podcasts reicht SVP-Gemeinderat Gregor Bruhin eine Interpellation ein. Einerseits sei es zwar erfreulich, dass solche Leistungen extern gemacht werden. «Weniger erfreulich ist hingegen, dass der Stadtrat die Tendenz verstärkt, dass nicht wertschöpfungsrelevante Budgetbereiche weiterwachsen sollen», so Bruhin. «Die SVP fordert hier eine klare Rückbesinnung auf die Grundsätze, was Staatsaufgabe ist und was nicht.»

Mit seiner Interpellation möchte Bruhin in Erfahrung bringen, was zum Entscheid führte, dass man das Anbieten eines Podcasts als Staatsaufgabe klassifizierte und warum ein solcher Outsourcing Auftrag an eine Baarer Firma – und nicht etwa eine Stadtzuger Firma vergeben wurde. Weiter möchte Bruhin wissen, ob es Messgrössen gibt, welche zu Beginn des Projekts «BeZug» festgelegt wurden und die der Erfolgsmessung dienen. Und was Gründe wären, das Projekt nach dem definierten Zeitraum einzustellen, beziehungsweise fortzuführen.

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