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Stadt Luzern stellt Verwaltung auf Notbetrieb um
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Die Luzerner Stadtverwaltung hat auf Notbetrieb umgeschaltet. (Bild: zvg)

Sitzung zum «Fall VBL» verschoben Stadt Luzern stellt Verwaltung auf Notbetrieb um

2 min Lesezeit 4 Kommentare 18.03.2020, 19:02 Uhr

Die Stadt Luzern sagt alle Polit-Sitzungen wie Kommissions- und Parlamentssitzungen ab. Zudem werden die Schalteröffnungszeiten angepasst. Viele Dienststellen sind nur noch per Telefon erreichbar.

Der Shutdown im Zuge der Corona-Krise geht weiter: Der Luzerner Stadtrat sagte am Mittwochabend folgende Sitzungen ab:

  • Die ausserordentliche Sitzung der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Stadtrates zum «Fall VBL» vom 19. März 2020 wurde verschoben.
  • Die nächste Sitzung des Grossen Stadtrates vom 2. April 2020 sowie die Sitzungen der grossstadträtlichen Kommissionen bis zum 19. April 2020 wurden abgesagt.
  • Weitere Infos zu allfälligen Absagen/Verschiebungen von wichtigen Sitzungen aus dem Politbetrieb werden umgehend mitgeteilt. Auf der Website www.corona.stadtluzern.ch informiert die Stadt über wichtige Entwicklungen. Dort finden sich viele Infos, die den städtischen Betrieb betreffen. Dies als Ergänzung zu den Webseiten des Kantons und Bundes.

Nur ins Stadthaus «wenn es unbedingt nötig ist»

Der Betrieb der Stadtverwaltung soll trotz Coronakrise «so lange wie möglich» aufrechterhalten bleiben, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern. Der Stadtrat ruft die Bevölkerung allerdings dazu auf, nur ins Stadthaus zu kommen, wenn es unbedingt nötig ist. Die Dienstleistungen der Stadt sollen von den Einwohnerinnen und Einwohnern falls immer möglich nur noch telefonisch oder via Mail bezogen werden.

Die Stadt teilt zudem neue Öffnungszeiten mit. Aus Sicherheitsgründen ab sofort nur noch online oder per Telefon erreichbar sind:

  • Die AHV-Zweigstelle Luzern an der Obergrundstrasse 1, 6002 Luzern. Die AHV-Zweig- stelle ist weiterhin auf dem Postweg, unter Tel. 041 208 83 33 oder per Mail unter [email protected] zu den ordentlichen Öffnungszeiten erreichbar.
  • Das Stadtarchiv an der Ruopigenstrasse 38 in Littau. Der Lesesaalbetrieb ist eingestellt. Kundinnen und Kunden erreichen das Stadtarchiv unter Tel. 041 208 73 80 oder per Mail unter [email protected] Weitere Anpassungen betr. Erreichbarkeit betreffen:
  • Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) gewährt nur noch Personen Ein- lass, die einen Termin vereinbart haben. Tel. 041 208 82 57.
  • Die Öffnungszeiten der Telefonzentrale und des Schalterdienstes am Haupteingang zum Stadthaus, Hirschengraben 17, wurden angepasst. Die neuen Öffnungszeiten lauten: Mo–Fr von 8 Uhr durchgehend bis 17 Uhr. Tel. 041 208 81 11. Stadt Luzern Kommunikation Hirschengraben 17 6002 Luzern

Die folgenden Schalter sind bereits seit 17. März geschlossen:

  • Der Kundendienst des Geoinformationszentrums (GIS) an der Industriestrasse 6. Das GIS ist erreichbar unter Tel. 041 208 74 00 oder per Mail unter [email protected]
  • Die Schalter des Steueramts am Hirschengraben 17. Das Steueramt ist telefonisch er- reichbar unter Tel. 041 208 84 66 oder per Mail unter [email protected]
  • Die Schalter des öko-Forums (Umwelt- und Energieberatung) im Bourbaki am Löwenplatz 11. Beratungen finden weiterhin telefonisch unter 041 412 32 32 oder per Mail unter oeko- [email protected]
  • Die Schalter der Einwohnerdienste, des Zivilstandsamtes, der Bereiche Bürgerrecht und Wahlen und Abstimmungen sind nur noch telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Absage von Kommissions- und Parlamentssitzungen:

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4 Kommentare
  1. mebinger, 19.03.2020, 09:13 Uhr

    Genügt es nicht, das das eidgenössische Parlament feige von der Bildfläche verschwindet ? Gerade jetzt brauchen wir eine voll funktionsfähige Verwaltung

    1. Peter Bitterli, 19.03.2020, 10:33 Uhr

      Warum? Was brauchen Sie vom Steueramt? Ach ja, Sie wollen ja zur KESB!

    2. Kasimir Pfyffer, 19.03.2020, 11:22 Uhr

      Äh, nein. Niemand weiss, wie lange es mit dem Lockdown weitergeht. Die Verwaltung muss ihr Funktionieren sicherstellen. Das geht nicht, wenn zu viele Leute ausfallen, und deshalb ist es sinnvoll, wenn der Betrieb heruntergefahren wird.

    3. allyourbasearebelongtous, 20.03.2020, 01:25 Uhr

      Herr Ebinger will es so richtig deftig zu spüren bekommen. 3500 Tote in Italien reichen ihm zur Einsicht nicht.

      „Alles nur Panikmache.“

      Die hälfte aller Leute an Respiratoren sterben? Jetzt auch 30, 40 Jährige ohne Vorerkrankung auf der Intensivstation? Italien jetzt mit 8,3% Todesrate der erfassten Fälle?

      „Jaja die Schweiz hat die besten Granaten, das beste Sturmgewehr und das beste Gesundheitssystem“.

      Jeder sollte sich in dieser Zeit sehr gut merken von wem einmal mehr solche Äusserungen und neunmalklugen Ratschläge basierend auf Null themenbezogenen Sachwissen kamen. Genau diese Leute sind unfähig komplexe Verläufe mittel- und langfristig zu antizipieren und haben in Positionen als politische Entscheidungsträger nichts zu suchen. Das kristallisiert sich gerade jetzt wunderschön heraus.

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