Stadt Luzern reicht Strafanzeige gegen «Familie Eichwäldli» ein
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Die Bewohner des Eichwäldli haben das Gebäude nicht verlassen, jetzt gab es eine Strafanzeige. (Bild: Leserreporter)

Frist verstrichen Stadt Luzern reicht Strafanzeige gegen «Familie Eichwäldli» ein

2 min Lesezeit 7 Kommentare 18.02.2021, 09:15 Uhr

Die Bewohner des Eichwäldli sind noch immer nicht ausgezogen. Die Frist vom Montag wurde nochmals bis am Donnerstag verlängert. Nun ist sie ebenfalls abgelaufen. Die Stadt hat jetzt reagiert.

Die «Familie Eichwäldli» gibt nicht auf. Ursprünglich hätte sie die Soldatenstube am 31. Januar verlassen müssen. Doch die Stadt gewährte einen Aufschub bis am Montag, 15. Februar. Als sich zeigte, dass auch diese Frist verstreichen wird, ohne dass die Bewohner ausgezogen sind, wurde ein letztes Ultimatum gestellt: Am Donnerstag sollen sie das Gebäude verlassen.

Und doch sind die Räume der Soldatenstube nach wie vor belebt. Dies, obwohl die Stadt der Ansicht ist, dass das Gebäude einsturzgefährdet ist. Als Eigentümerin würde sie haften, sollte etwas passieren. «Sie kann es sich deshalb aus privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Sicht nicht leisten, das Gebäude weiterhin der ‹Familie Eichwäldli› zu überlassen», schreibt die Stadt am Donnerstagmorgen.

Da die Bewohner noch immer nicht ausziehen wollen, hat die Stadt deshalb eine Strafanzeige eingereicht. Dies hatte sie bereits zuvor angekündigt (zentralplus berichtete). Die Bewohner pochen noch immer auf ihr Recht. Sie sehen sich als Mieter, nicht Besetzer. Sollte das Gebäude also geräumt werden, will die «Familie Eichwäldli» ihrerseits juristisch gegen die Stadt vorgehen (zentralplus berichtete).

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7 Kommentare
  1. Eich Wäldler, 18.02.2021, 23:32 Uhr

    Und jeder Luzerner, jede Luzernerin fördert diese Hausbesetzer mit seinen Steuergeldern. Die untragbare Manuela Jost musste nämlich eingestehen, dass diese „Familie“ bisher keinen Rappen Mietzins bezahlten. Eine Frechheit!

  2. Normalo, 18.02.2021, 22:11 Uhr

    Schade.
    Am Ende sieht alles sehr schön aus.
    Langweilig, blau beleuchtet.
    Der Charakter verschwindet.
    Das Leben findet wo noch statt. Lasst das bitte stehen, wie das Gewerbegebäude an der Langensandstrasse.
    Kreativität sieht ANDERS aus.

  3. Mensch, 18.02.2021, 11:00 Uhr

    …und genau das passiert, wenn man blauäugig und wohlwollend linken Hausbesetzern im guten Glauben etwas überlasst.

    1. Der hellblaue Abt, 18.02.2021, 11:18 Uhr

      Diese Probleme mit diesen Gruppierungen hat man in Luzern mit falsch verstandener Toleranz ja selbst noch kunterbunt herangezüchtet!

    2. Martin Schleiss, 18.02.2021, 11:18 Uhr

      Dann sind Sie mit den Hausbesetzern befreundet oder warum wissen Sie so genau, dass diese links sein sollen? Wer für Freiraum kämpft, muss noch lange nicht Links sein…

    3. Bazzti, 18.02.2021, 11:31 Uhr

      Anarchisten können diese «Familienmitglieder » ebenfalls nicht sein, sonst würde man als redundanten Schlachtplan nicht den Rechtsstaat anrufen, also de facto mit staatlichen Institutionen kollaborieren…
      Eine Einschätzung aufgrund der Analyse der Situation und im Vergleich mit ähnlich gelagerten Fällen ist durchaus auch möglich, ohne, dass man dort jemanden persönlich kennt. Auch mein Fazit: Linkslastig mit Luft nach noch mehr links und in militante Sphären!

  4. Hans Hafen, 18.02.2021, 10:53 Uhr

    Gut. Jetzt wird das Geschehen entpolitisiert und durch die Judikative entschieden. Diesen Weg hätte man bereits längst und unverhandelbar einschlagen müssen! Aber beim Stadtrat war das Narrativ «Die Hoffnung stirbt zuletzt» durch und durch spürbar. Fatalerweise.

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