Stadt Luzern halbiert die Gebühren für Taxifahrerinnen
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Die Stadt Luzern erlässt den Taxifahrern die Hälfte der Jahresgebühren für ihre Standplätze. (Bild: dog)

Umsatzeinbussen wegen Corona Stadt Luzern halbiert die Gebühren für Taxifahrerinnen

2 min Lesezeit 22.04.2021, 08:49 Uhr

Wie schon 2020, rechnet die Taxibranche in der Stadt Luzern wegen der Corona-Pandemie für das laufende Jahr mit Umsatzeinbussen von mindestens 50 Prozent. Das stellt viele vor existenzielle Probleme. Deshalb erlässt der Stadtrat die Jahresgebühr zur Nutzung der Taxiplätze auf öffentlichem Grund um die Hälfte.

Die Taxibranche leidet noch immer stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Das Ausbleiben von ausländischen Gästen, der Ausfall der Fasnacht sowie die weiteren Auswirkungen der Massnahmen gegen das Coronavirus verursachen wie bereits 2020 auch dieses Jahr Umsatzeinbussen von mindestens 50 Prozent. Konkret: Teilweise konnten pro Schichteinsatz, der zwölf Stunden dauert, nur drei bis fünf Fahrten ab den Taxistandplätzen ausgeführt werden. Normal wären es mindestens doppelt so viele.

Um die oft existentielle Not vieler Taxifahrenden etwas zu lindern, hat die Stadt bereits letztes Jahr die Jahresgebühr zur Nutzung der Taxiplätze auf öffentlichem Grund um die Hälfte reduziert. Nun hat die Stadt entschieden, dies auch für das laufende Jahr zu tun, wie diese in einer Mitteilung schreibt.

Grundsätzlich werden für die Nutzung der Taxistandplätze auf öffentlichem Grund jährlich pro Bewilligung, inklusive Standplatz vor dem Bahnhofsportal, 2000 Franken und 1000 Franken ohne Standplatz vor dem Bahnhofsportal erhoben.

Insgesamt profitieren von dieser Gebührenreduktion neun Firmen, die über 39 Bewilligungen zur Nutzung öffentlicher Taxistandplätze auf Stadtluzerner Boden verfügen und 41 Privatpersonen mit jeweils einer Bewilligung. «Weil die Stadt ein erhebliches öffentliches Interesse an einem gut funktionierenden Taxiangebot hat, ist die Ge- bührenreduktion erneut rechtlich vertretbar. Zudem möchten wir damit unseren Taxifahrenden, die sich in einer schwierigen Lage befinden, ein positives Zeichen senden», wird Mario Lütolf, Leiter der zuständigen Abteilung Stadtraum und Veranstaltung, in der Mitteilung zitiert.

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