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Stadt führt Monitoring durch und nimmt Regierung in die Pflicht
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Corona-Abstand – auch in den Kitas müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. (Bild: Adobe Stock)

Luzerner Kitas unter Druck Stadt führt Monitoring durch und nimmt Regierung in die Pflicht

2 min Lesezeit 08.04.2020, 17:15 Uhr

Auch die 37 Kitas in der Stadt Luzern befinden sich in einer ausserordentlichen Situation und unter wachsendem Druck. Die Stadt Luzern bittet den Kanton nun in einem Brief, rasch zu handeln und sich aktiv dafür einzusetzen, dass die finanziellen Folgen der Pandemie auf die Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung abgefedert werden.

Laut Entscheid des Bundesrates dürfen die Kitas aufgrund ihrer wichtigen Rolle in der Grundversorgung nicht geschlossen werden. Dem gegenüber steht der Appell an die Eltern, ihre Kinder nur in Ausnahmefällen und aus beruflichen Gründen familienextern betreuen lassen. So sind die Kitas im Vergleich zu normalen Zeiten unterbelegt. Es gibt zahlreiche Eltern, welche ihre Kinder selber betreuen und sich deshalb überlegen, die Elternbeiträge nicht mehr zu bezahlen (zentralplus berichtete).

Es gibt Hinweise darauf, dass Kitas zunehmend unter Druck kommen, weil erste Eltern den Betreuungsplatz gekündigt haben, schreibt die Stadt Luzern in einer Mitteilung.

Stadt führt Monitoring durch

Um ein genaues Bild der Situation in der Stadt zu erhalten, macht die Stadt Luzern zurzeit ein Monitoring. Alle institutionellen Kindertagesstätten wurden angeschrieben und unter anderem dazu befragt, wie sich seit dem 1. März die Belegungszahlen, die Vertragsverhältnisse und die Zahlungswilligkeit der Eltern aufgrund der Pandemie entwickelt haben.

Regierung soll rasch handeln und Lösungen finden

In ihrem Brief an den Regierungsrat des Kantons Luzern hält die Stadt fest, dass subsidiär zu allfälligen Leistungen aus dem Massnahmenpaket des Bundes die Kitas umgehend weitere Unterstützung benötigen. Sie bittet den Regierungsrat, rasch zu handeln sowie geeignete Lösungen auf kantonaler Ebene voranzutreiben und das vorgebrachte Anliegen beim Bund mit der nötigen Vehemenz zu vertreten.

Die Stadt ist überzeugt, dass es den drei Staatsebenen nur gemeinsam gelingen wird, die Angebote der familienergänzenden Kinderbetreuung auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten und damit auch langfristig zu sichern.

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