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Sportforum zum Thema Stress und Freiwilligenarbeit

2 min Lesezeit 14.03.2014, 14:50 Uhr

Ist ehrenamtliches Engagement in der heutigen Zeit bereichernd oder schlichtweg ein Zusatzstress? Dieser Frage gingen die diesjährigen Referenten Ina und Michael Hartwig am Sportforum in Zug nach.

Mit dem Sportforum bedankt sich die Direktion für Bildung und Kultur alljährlich für die ehrenamtliche Knochenarbeit vieler Bürger in den Sportvereinen. Dieses Jahr ging der Anlass, der neben dem Dank immer auch einen Input bereithält, bereits zum dreizehnten Mal über die Bühne.

Persönliche Erfahrungsberichte zum Thema Stress und Burn-out von Ina und Michael Hartwig machten nachdenklich, vielleicht sogar betroffen. Sie zeigten auf auf, wie das Unterbewusstsein und das angeborene Verhalten unser Handeln beeinflussen und wie wir aufgrund dieser Erkenntnis die „Programme“ im Unterbewusstsein in gewünschte, bewusste Programme verändern können. Viele praktische Beispiele ergänzten den Vortrag.

So kann zum Beispiel anstelle des Liftes Treppensteigen oder einfach mal mit dem Fuss aufstampfen stressabbauend wirken. Auch der Sport erlaube eine Distanzierung zu Problemen. Positive Selbstgespräche können eine weitere Form von kognitiver Stressbewältigung sein.

Da bei akutem Stress meist eine Einengung der Wahrnehmung auf den Stressreiz stattfindet, kann eine Ablenkung die belastende Situation vorübergehend klären: «Machen Sie einen kurzen Spaziergang, legen Sie eine Apfelpause ein», war die Botschaft.

Das Forum bot gleich selbst solche Ablenkungen an. Regierungsrat Stephan Schleiss begrüsste mit humorvollen Worten die rund 200 Anwesenden und wies auf die bevorstehende Überarbeitung der Sport-Toto-Verordnung hin, welche in erster Linie den Zuger Sportvereinen zugutekommen soll. Cordula Ventura praÄentierte die frisch aufgelegte Ausgabe der Zuger Sport News.

Das nächste Sportforum findet am 11. März 2015 statt. Der Referent ist jetzt schon bekannt. Der «Grinder» Dominik Neidhart, welcher als erster Schweizer den Luis Vuitton Preis gewann und auf der Alinghi prominent im Einsatz war, wird mit seinem Vortrag «Go hard or go home» nach Zug kommen.

 

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