Sport
Knatsch um Cupfeier mit 10'000 Fans

Luzerner Polizei reicht Anzeige gegen FCL ein – Club schweigt

Anlässlich der Cup-Feier des FC Luzern feierten rund 10'000 Fans auf der Allmend in Luzern. (Bild: )

In der Stadt Luzern fanden am 24. Mai unbewilligte Feierlichkeiten anlässlich des Cupsiegs des FC Luzern statt. Jetzt hat die Luzerner Polizei die Ermittlungen abgeschlossen und bei der Staatsanwaltschaft Luzern entsprechende Anzeigen eingereicht. 

Rund 10'000 Fans haben am 24. Mai 2021 in der Stadt Luzern an den Feierlichkeiten anlässlich des Cupsiegs des FC Luzern teilgenommen. Wie bereits angekündigt, hat die Luzerner Polizei Ermittlungen durchgeführt um zu prüfen, ob es an den Feiern zu möglichen Straftatbeständen gekommen ist.
 
Jetzt hat die Luzerner Polizei die Ermittlungen abgeschlossen und bei der Staatsanwaltschaft zwei Anzeigen eingereicht, wie diese in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Die erste Anzeige richtet sich gegen die FC Luzern Innerschweiz AG wegen Widerhandlung gegen die Bundesgesetzgebung – konkret wegen des Verstosses gegen die damals geltende Covid-19-Verordnung.
 
Eine zweite Anzeige wurde gegen unbekannte Täterschaft wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz eingereicht. Dabei geht es um Feuerwerksbatterien, Feuerwerkskörper, Handlichtfackeln, Rauchpetarden und Knallkörper. Diese wurden von unbekannten Täterschaften auf dem Sempacherplatz, unterwegs zur Messe Luzern und vor der Messehalle gezündet. Die Untersuchung wird von der Staatsanwaltschaft Luzern geführt.

Der FC Luzern selber hält auf Anfrage von zentralplus fest, er wolle sich nicht zur Anzeige äussern, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

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