FCL und Luzerner Politiker waren dagegen

Fussballklubs stimmen gegen Super League Playoffs

Viele Fans – hier an einem Spiel von GC gegen den FCL – haben sich gegen die Playoffs ausgesprochen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Bevor er überhaupt je durchgeführt worden ist, ist der Playoff-Modus im Schweizer Profifussball wieder Geschichte. Nach wochenlanger Kritik hat die Mehrheit der Klubs stattdessen für den «schottischen Modus» gestimmt.

Der Fussballverband wollte mit der Einführung des Playoff-Modus den Schweizerischen Profifussball revolutionieren. Im Mai hat die Mehrheit der Profiklubs dieser Änderung noch zugestimmt. Doch die Entscheidung der Swiss Football League (SFL) hat für viel Gegenwind gesorgt. So hat sich unter anderem eine Petition mit rund 60'000 Unterschriften gegen den neuen Modus ausgesprochen (zentralplus berichtete). In Luzern ist der Fall wegen Sicherheitsbedenken gar zum Politikum geworden. Auch 66 Prozent der zentralplus-Leserinnen halten gemäss einer Umfrage nichts vom Entscheid (zentralplus berichtete).

Gemäss einer Medienmitteilung der SFL am Freitag haben sich die Klubs nun mit 12 zu 8 Stimmen stattdessen für den sogenannten «schottischen Modus» entschieden. «Somit treffen die 12 Klubs in einer ersten Phase dreimal gegeneinander an (33 Runden). Danach wird die Tabelle in der Mitte geteilt und die Teams auf den Rängen 1 bis 6 und 7 bis 12 bestreiten in einer zweiten Phase ein weiteres Spiel gegeneinander», schreibt die SFL dazu.

Verwendete Quellen
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