Sport
Schöne Geste in Zeiten der Corona-Krise

FCL-Spieler verzichten freiwillig auf Lohn

Die FCL-Spieler verzichten auf weiteren Lohn, der über die Kurzarbeit hinausgeht. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Während beim FC Basel ein «Gstürm» wegen eines möglichen Lohnverzichts ausgebrochen ist, zeigen die FCL-Spieler Charakter: Sie unterstützen ihren in Existenznöten befindlichen Arbeitgeber, indem sie für die Dauer der Corona-Krise auf einen Lohnanteil verzichten.

Beim FCL sind alle Spieler und Mitarbeiter der Geschäftsstelle seit Anfang April auf Kurzarbeit gesetzt (zentralplus berichtete). Die staatliche Unterstützung verschafft dem FC Luzern etwas Luft im Existenzkampf, der wegen ausbleibender Einnahmen zusehends härter wird.

Bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) müssen die Hochlohnempfänger des FCL, also jene, die mehr als 148'000 Franken verdienen, auf rund 2500 Franken im Monat verzichten. Das betrifft aber nicht jeden Luzerner Profi, weil einige weniger als den bei der ALV maximal versicherten Lohn verdienen.

Spieler traten an Klub heran

Bislang schwieg man beim FCL eisern dazu, ob die Spieler dem Arbeitgeber finanziell noch weiter entgegenkommen (zentralplus berichtete).

Jetzt fand zentralplus aber heraus: Die Luzerner zeigen Charakter und werden auf einen weiteren Prozentsatz ihres Lohns verzichten – und das ohne zähe Verhandlungen und Druck von Seiten des Arbeitgebers. Die Spieler haben die Angelegenheit in der Mannschaft besprochen und sind mit ihrem Angebot an die Klubführung herangetreten.

Der Klub wird das schöne Signal der ersten Mannschaft in den nächsten Stunden offizialisieren.

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