Swiss Football League entscheidet gegen Servette

FCL gewinnt Forfait gegen Servette

Ob Mario Frick ob des Forfait-Siegs gegen Servette so sehr jubelt, wie über die gewonnene Barrage gegen Schaffhausen? (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Statt des 1:0-Siegs des FC Luzern gegen den Servette FC wandelt die Swiss Football League (SFL) die Partie zu einem 3:0-Forfait-Sieg für den FCL um. Grund dafür: Servette setzte einen Spieler ein, der nicht spielberechtigt war.

Wie die Swiss Football League mitteilt, hat sie sich im Fall des Spiels Servette gegen den FCL vom 12. März 2023 für eine Forfait-Niederlage der Genfer entschieden. Grund für den Entscheid: Servette hatte in der 75. Minute Hussayn Touati eingewechselt. Dieser war nicht auf dem offiziellen Matchblatt aufgeführt – und somit nicht spielberechtigt (zentralplus berichtete).

Bedauerlich: Ausser am Torverhältnis ändert sich für den FCL nichts. Anders hätte es bei einem Forfait in den ersten beiden Saisonbegegnungen gegen Servette ausgesehen. Die erste verloren die Luzerner in der Swissporarena mit 0:2, beim zweiten trennten sich die Mannschaften 1:1 unentschieden. Im allerletzten Saisonspiel trifft der FCL auf der Allmend ein viertes Mal auf Servette und kann die Saison-Bilanz zu seinen Gunsten verteidigen.

Gemäss Mitteilung der SFL kann Servette den Forfait-Entscheid innert fünf Tagen vor dem Rekursgericht der Swiss Football League anfechten.

Die unerlaubte Spielereinwechslung war nicht der einzige Grund, wieso die Partie zu reden gab. Servette-Stürmer Enzo Crivelli lieferte sich mit mehreren FCL-Spielern körperliche Auseinandersetzungen und flog schliesslich nach einem Kopfstoss gegen Ismajl Beka vom Platz. Dieser schilderte die Situation gegenüber zentralplus. Er habe Crivelli gewarnt: «Pass auf, was du tust», nachdem dieser Martin Frydek einen Faustschlag verpasst hatte (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
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