Sacha Wigdorovits hat FCL-Fans im Verdacht

Am Wohnsitz von Bernhard Alpstaeg hat es geknallt

Bernhard Alpstaeg in seiner Swissporarena. (Bild: Sven Thomann/Blick/freshfocus)

Unbekannte haben am Wohnsitz von Bernhard Alpstaeg Böller explodieren lassen. Für Alpstaegs Mediensprecher Sacha Widgorovits ist klar, wer hinter dieser Aktion steckt.

Wie Bilder aus Überwachungskameras zeigen, haben Unbekannte in der Nacht auf Donnerstag im Stadtluzerner Gebiet Matthof, wo sich auch der Wohnsitz von Bernhard Alpstaeg befindet, Böller gezündet. Die Polizei rückte mit zwei Patrouillen aus, kam aber zu spät: Die Böller-Zünder waren nicht mehr auffindbar.

Christian Bertschi, Mediensprecher der Luzerner Polizei, bestätigte gegenüber der «Luzerner Zeitung» den Einsatz. Anwohner hätten sich gemeldet und von Knallen berichtet.

Ob die Böller gegen Bernhard Alpstaeg gerichtet waren, sei gemäss Bertschi noch unklar. Genauso wie die Frage nach dem genauen Ort der Böller-Zündung.

Stecken FCL-Fans hintern der Aktion?

Sacha Wigdorovits, der Mediensprecher von Bernhard Alpstaeg, ist überzeugt, dass die Böller seinem Auftraggeber galten. Der Zusammenhang zwischen den Böllern und Alpstaeg sei «sonnenklar». Bereits in der Nacht auf Montag seien im Quartier Böller gezündet worden.

Ein Böller habe die Hauseinfahrt getroffen, sagt Wigdorovits weiter. Zudem sei am Sonntagmorgen das Garagentor mit Stickers der Fanbewegung «Zäme meh als 52 Prozänt» verklebt worden.

Wigdorovits sagt gegenüber der «Luzerner Zeitung»: «Nach der Hetzjagd gegen Bernhard Alpstaeg kann man nicht mehr überrascht sein, dass so etwas passiert. Wir prüfen eine Strafanzeige gegen unbekannt.»

Alpstaeg drohte mit Kündigung des Swissporarena-Mietvertrags

Sollten hinter der Aktion tatsächlich FCL-Fans stecken, wäre ein mögliches Motiv dieser die Drohung Bernhard Alpsteags, den FCL aus seiner Swissporarena zu schmeissen (zentralplus berichtete). Noch im Januar trafen sich Vertreter der Fanbewegung «Zäme meh als 52 Prozänt» mit Bernhard Alpstaeg. Ein Konsens konnte damals jedoch nicht gefunden werden (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
  • Artikel in der «Luzerner Zeitung»
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