0:2 nach Siegen im Final gegen die ZSC Lions

EVZ: Wieder geführt und wieder verloren

Zum zweiten aufeinanderfolgenden Mal in dieser Finalserie musste der EVZ (links Samuel Kreis) den ZSC Lions (rechts Denis Hollenstein) klein beigeben. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus)

Der EV Zug verliert auch das zweite Finalspiel gegen die ZSC Lions im Zürcher Hallenstadion. Dieses Mal zieht der Titelverteidiger mit einem 1:2 den Kürzeren.

Beim Finalauftakt gaben die Zuger einen 2:0-Vorsprung nach zwei Dritteln preis und verloren zum ersten Mal überhaupt in diesen Playoffs nach einer dramatischen Schlussphase noch 2:3 (zentralplus berichtete). Auch im zweiten Spiel begann alles nach dem Gusto des EVZ: In der 23. Minute gingen die Gäste nach einem Treffer von Yannick Zehnder 1:0 in Führung.

Die Zuger drängten sogleich auf das 2:0. Aber trotz ein paar guten Chancen in kurzer Abfolge gelang ihnen die Erhöhung des Vorsprungs nicht. Das sollte sich später rächen: Das zweite Zürcher Powerplay nutzte ZSC-Topskorer Sven Andrighetto zum zwischenzeitlichen Ausgleich (30.).

Wieder scheitert Simion an ZSC-Goalie Kovar

Und es sollte noch schlimmer kommen für die Zuger. Knapp drei Minuten vor Schluss gelang Denis Malgin in diesem engen und hoch spannenden Spiel auf einen Gegenstoss der 2:1-Siegtreffer.

Als die Zuger alles auf eine Karte setzten und einen sechsten Feldspieler für Goalie Leonardo Genoni brachten, wurde Dario Simion abermals zum tragischen Helden. Wie im ersten Finalspiel schaffte es der Goalgetter nicht, den Puck aus aussichtsreicher Position an ZSC-Goalie Jakub Kovar vorbei ins Tor zu spedieren.

Um den Titel erfolgreich verteidigen zu können, sind die Zuger aller Voraussicht nach auf den ersten Finalsieg am Samstag vor eigenem Publikum angewiesen. Nicht zuletzt im Powerplay haben sie deutlichen Steigerungsbedarf.

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