Spitalstrasse erhält elektronische Busspur und Tempo 30
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Spitalstrasse beim Schulhaus St. Karli: Vor dieser Ampel wird der vom Spital her auf der Gegenfahrbahn runterfahrende Bus wieder einscheren. (Bild: bra)

Luzern: Baustart ist der 3. Juli Spitalstrasse erhält elektronische Busspur und Tempo 30

2 min Lesezeit 28.06.2017, 15:00 Uhr

Auf der Spitalstrasse kommt es dieses und nächstes Jahr zu umfassenden Bauarbeiten. In einer ersten Etappe wird die Bushaltestelle beim Spital mit einem Lift, einem Unterstand und einer Passarelle ergänzt. Die Arbeiten haben auch Einfluss auf den Verkehr.

Am 3. Juli beginnt der Umbau der Bushaltestellen beim Kantonsspital. Es ist die erste Bauetappe in einer Reihe von Massnahmen entlang der Spitalstrasse in Luzern. Regelmässige Verkehrsüberlastungen auf der Spitalstrasse beeinträchtigen den Busbetrieb. Um die Zuverlässigkeit zu steigern, wird von der Bushaltestelle Kantonsspital bis zum Schulhaus St. Karli eine 200 Meter lange elektronische Busspur realisiert, wie die Stadt Luzern schreibt.

Die zweite Etappe mit der Umsetzung der elektronischen Busspur findet im Anschluss statt und dauert bis maximal Sommer 2018. Der Bruttokredit über 3.1 Millionen Franken für die Umsetzung der Verkehrsoptimierungen wurde vom Grossen Stadtrat im Februar 2016 bewilligt.

Bus kann Stau umgehen

Die neuartige Busspur ermöglicht es, dass der Bus in der Hauptverkehrszeit den Rückstau auf der Gegenfahrbahn überholen kann. Dadurch reduzierten sich die Verlustzeiten der Busse von heute oftmals über 10 Minuten auf wenige Minuten. Als Folge der elektronischen Busspur müssen die Trottoirs angepasst werden: Bergwärts wird ein drei Meter breiter Rad und Gehweg gebaut. Talwärts wird das Trottoir verschmälert, um eine separate Velospur einzurichten.

Um den Zugang der Buspassagiere zum Kantonsspital zu verbessern, wird die Bushaltestelle in Fahrtrichtung St. Karli vor das Parkhaus verschoben und als Fahrbahnhaltestelle neu gebaut sowie behindertengerecht ausgestaltet. Die Haltestellen werden so umgebaut, dass die Busse möglichst nah anfahren können und der Einstieg zum Beispiel mit einem Rollstuhl ebenerdig erfolgen kann.

Bushaltestelle bis 2. Oktober abgeschlossen

Das Kantonsspital ergänzt die Haltestelle mit einem Unterstand, einem neuen Lift und einer Passerelle. Wegen der neuen Haltestelle muss die Einfahrt ins Parkhaus angepasst werden, um Rückstaus auf die Spitalstrasse zu verhindern. Die bisherige Haltestelle wird zu einer «Kiss&Ride»-Kante umgestaltet: Autofahrende können dort Personen, die das Kantonsspital besuchen, ein- und aus- steigen lassen.

Auch die Bushaltestelle Richtung Schlossberg wird leicht verschoben und behindertengerecht gestaltet. Die Bushaltestelle beim Kantonsspital wird voraussichtlich bis am 2. Oktober 2017 abgeschlossen sein.

Lärmarmer Belag

Neu wird auf der Spitalstrasse ausserdem Tempo 30 eingeführt. Es ist laut der Stadt Luzern eine Reduktion des Verkehrslärms um zirka einen Drittel zu erwarten. Die Temporeduktion führe auch zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit. Um den Strassenlärm für die Anwohner zusätzlich zu reduzieren, wird auf dem Abschnitt zwischen Spital und St. Karli ein lärmarmer Belag eingebaut.

Die Fussgänger- und Velobeziehungen bleiben während den Bauarbeiten mit kleinen Behinderungen gewährleistet. Für den motorisierten Individualverkehr steht pro Fahrtrichtung weiterhin eine Fahrspur zur Verfügung. Lokal muss allerdings mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs bleibt, wie es ist.

 

 

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