12.02.2020, 04:49 Uhr Spionage-Affäre: Aufklärung gefordert

1 min Lesezeit 1 Kommentar 12.02.2020, 04:49 Uhr

Die Spionage-Affäre mit Verschlüsselungs-Geräten einer Schweizer Firma soll lückenlos aufgeklärt werden. Vor allem müsse geklärt werden, ob es beim Bund Mitwisser gab. Das fordern mehrere Schweizer Parteien. Der Fraktionschef der Grünen, Balthasar Glättli, verlangt eine Parlamentarische Untersuchungskommission. Für die SP und die FDP ist das denkbar. Der Bundesrat hat Alt-Bundesrichter Niklaus Oberholzer mit einer Untersuchung beauftragt. Die SRF-Sendung Rundschau hatte publik gemacht, dass die Zuger Firma Crypto jahrzehntelang an zahlreiche Länder manipulierte Verschlüsselungsgeräte verkaufte. US-amerikanische und deutsche Geheimdienste konnten so mitlesen. (swisstxt)

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1 Kommentare
  1. D. Meyer, 12.02.2020, 08:53 Uhr

    Crypto war vor allem im kalten Krieg bis Ende der 80er Jahre eine wichtige Firma und sie war eine nicht-staatliche, priate Firma. Spionage ist verwerflich, doch wurde diese von Ost wie West in jener Zeit intensiv betrieben. Was heute nicht mehr so ist, damals aber so war: in jenen Dekaden die USA der einzige Garant dass der Ostblock nicht in Eurpoa einmarschierte. Die Spionage-Verdachte wurden bereits 1996 thematisiert und sind alles andere wie neu. Dass man nun PUKs oder ähnliches fordert um alten Kaffee der 80er Jahre nochmals aufzukochen ist wirklich keine Notwendigkeit und reine Selbstbeschäftigung des Parlaments, mit Steuergeldern des Jahres 2020.

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